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Bike Magazin Teststrecke Torbole

Der geneigte Bike Bravo Leser wird hier und da sicherlich schon von der Teststrecke am Gardasee gelesen haben, auf der die beinrasierten Schreiberlinge das heißeste Material von heute und morgen auf Herz und Nieren prüfen.
Wie ist die Strecke eigentlich im Vergleich zu unseren Mittelgebirgen und Durchschnittstrails einzuschätzen und was kann man aus dem Fahrverhalten auf der Strecke überhaupt für Infos ziehen? Der Frage bin ich einmal nachgegangen, sprich BRT Akte 10/17 - Dirk investigativ; Blinzen klären auf ;-)

Los gehts am Busatte Park oberhalb von Torbole, Strava Jünger werden übrigens auf dem Weg zum Start den ein oder anderen Bekannten aus HX und Umgebung in den Top 10 sehen. Zunächst schraubt sich ein betonierter Weg mit 10-12% für gut 1,5 km durch die Weinberge, sicherlich gut, um erste Klettereigenschaften eines Bikes und die Kinematik hinsichtlich Neutralität abzuprüfen.
Im Anschluß geht es rechts, leicht abfallend, über einen flowigen 500m Wiesenweg, eigentlich das einzige Stück, auf dem man mal richtig Gas geben könnte, was mir persönlich zu wenig für einen Fahreindruck in der Ebene wäre, selbst wenn man mehrere Runden dreht.
Dann folgt auch schon das erste Warnschild und es wird richtig rauh, krass, rumpelig und hardcore. Ich bin sicherlich technisch nicht der Blindeste und scheue eigentlich keine Abfahrt, aber der Anblick ließ mir dann doch das Blut in den Adern gefrieren. Für mich und schon gar nicht mit 100 mm feinstem Carbon unterm Arsch absolut nicht fahrbar - gruselig und mir schleierhaft, wie man da Hardtails testen will. Danach wirds etwas entspannter (seeeehr relativ betrachtet) aber dennoch hoch anspruchsvoll - dagegen ist Schierke ne Rheumadeckenfahrt :-)
Zum Schluß gibts dann noch ne flowige Kurven-Fahrt durch den Wald. Hier kann man gut das Handling eines Bikes beurteilen. Wer dann noch Kraft und Mut hat, kann sich die Northshore Wippe vornehmen - großer Spaß dennoch nicht ganz ohne.

Fazit: sehr anspruchsvolle Strecke, Gardasee-typisch halt, in meinen Augen aber nur wirklich sinnvoll für BikeTests ab 140 mm oder absolute Cracks mit guter Krankenversicherung

Dirk

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News zur Zukunft:

Es ist Zeit, dass Inoffizielle zu veröffentlichen.

Ab sofort trete ich den Jungs der ,Haberich Cycling Crew´bei. Internet: haberich.de. Dies ist eines der Größten Jedermann + Lizenzteams in Deutschland mit dem Hauptsitz in Köln. In den neuen Farben werde ich 2018 versuchen:

1.)   In der Rennklasse U17 mit einer Lizenz an den Start zu gehen und mich in diesem völlig neuem Renngeschehen zu etablieren.

2.)   Mit dem Team die Teamwertung des German Cycling Cups probieren ordentlich zu rocken.

3.)   Mir in spätestens 2 Jahren einen Platz im Landeskader zu erarbeiten!!

Dies war ein logischer Schritt, da ich nun zu den Lizenzrennen im Bereich Hannover fahren werde – und nicht mehr den Aufwand habe, zu den großen Jedermannrennen mit den weiten Anfahrten, pendeln zu müssen. Desweiteren möchte ich einfach einen Schritt nach vorn und hoffentlich in die richtige Richtung machen.

Nochmals ein riesen Dank an das Team und insbesondere dem Stützpunkt Holzminden. Ohne Siggi und Volker hätte ich wahrscheinlich schon längst aufgegeben!! Natürlich bin ich weiterhin auch bei euren Rennen zur Unterstützung dabei und freue mich wenn wir weiterhin unsere Runden drehen!!

Da ich meine Wurzeln nicht vergesse – werdet ihr weiterhin von mir hören.

Lukas

 

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Neuaufstellung des Teams

 

Nachdem uns im Dezember bereits Jörg und Maxe auf der Suche nach Lizenzherausforderungen Richtung Bad Bikers verlassen haben sind nun auch Philip und Ben aus unserem Leistungsspektrum nach oben entschwunden.


Wir wünschen allen Vieren viel Erfolg und vor allen Dingen Spaß im neuen Fahrwasser!


Damit schrumpft das Team mit jetzt 10 Fahrern wieder auf seinen harten Kern zusammen.

Mag man denken: "Wird aber ganz schön klein das BRT!"

Kann man aber auch sagen: "Erfolgreiche Entwicklungshilfe!"

Ich persönlich tendiere da zu Letzterem, haben doch alle Vier bei uns das Radeln sozusagen neu gelernt und diese positive Entwicklung freut mich ganz besonders.


Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selber sind, dann sind wir ja auch eher das, was man beim Fußball als "Thekenmannschaft" bezeichnet. Ist aber kein Grund zu verzagen. Im Gegenteil, hat doch schon das Steingass Terzett seinerzeit so treffend formuliert, wo der schönste Platz in Wahrheit ist, damit allerdings dann doch knapp danebengelegen. Für uns ist dies weiterhin der zweitschönste Platz. Der schönste bleibt im Sattel und zwar immer mindestens eine halbe Radlänge vor dem Teamkollegen.


Der kritisch veranlagte Leser könnten nun vorschnell ausrufen: "Ja wozu denn dann noch -Racing Team-?" Doch diese Frage beantwortet sich recht schnell, wenn man mal bei einer Trainingsausfahrt dabei gewesen ist: "Jede Ausfahrt ein Rennen, jeder Anstieg ein Sprint!" ist noch immer unsere Definition eines gelungenen Nachmittags im Auftrag des stollenbewehrten (und inzwischen zunehmend auch schmalbereiften) HPV's.


Und so drehen wir dann auch 2017 weiter unsere Runden durch Solling, Teutoburger Wald und Hart und erfreuen uns unseres Hobbys, immer auf der Suche nach dem nächsten Endorphinschub.


Immer dran denken: Die Gummiseite nach unten, die Kette nach rechts und die Bremse ganz offen...

...und wer sich in dieser Definition ein Stückweit wiederfindet, der kann sich ja gerne mal melden - wir haben wieder ein paar Plätze frei.

 

Vokkar

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BIKE Cross Country Camp – Radln durch den bayrischen Wald mit den Profis der MTB Szene (13.10-16-.10.2016)


Am 2. Oktober feierte ich meinen 18. Geburtstag und wurde unter anderem mit der Teilnahme am Cross Country Camp im bayrischen Sankt Englmar beschenkt. Dort haben etwa 40 Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren die Möglichkeit 3 Tage mit ein paar MTB Profis die Wälder unsicher zu machen. Natürlich konnte man sich von den Profis, während des Fahrens oder am Abend bei der Theorie, Tipps und Tricks bezüglich Fahrtechnik, Training, Ernährung etc. geben lassen. Dieses Jahr dabei waren Thomas Litscher, Karl Platt, Dominik Raab, Michael Stieglbauer, Georg Egger und als weibliche Unterstützung Elisabeth Brandau.


Am Donnerstag war Anreisetag und bereits das erste Kennenlernen mit den anderen „Campern“ sowie den Betreuern, Guides und natürlich den Profis. Radfahren stand erstmal nicht auf dem Programm. Zunächst wurden die Zimmer bezogen, die Bikes sicher an die „Security“ übergeben (die tatsächlich jeden Tag von 20 – 8 Uhr bei den Fahrrädern geschlafen hat!!) und die riesen Gebäudekomplexe erkundent, in denen ich mich nach vier Tagen genau so wenig auskannte, wie am Anreisetag. Den Abend habe ich beim Abendessen ausklingen lassen, welcher noch ein wenig durch Geschenke von Merida (Hauptsponsor des Camps) versüßt wurde.


Am nächsten Morgen ging es dann direkt los, Frühsport, nüchtern! Ich korrigiere: „aktives Erwachen“ so wollte es der Chef des BIKE Junior Teams nennen, klingt bessern (mag sein, machts aber auch nicht besser!). Naja, Punkt 7.14 Uhr jagte mich Billy Talent mit „Red Flag“ aus dem Bett, keine Gnade! Der erste zierliche Schritt auf den Balkon bestätigte dann auch die Worte der Profis am Abend: „Zieht euch warm an, St. Englmar liegt auf 900 Metern, da ist es am Morgen besonders kalt“. Genau 16 Minuten hatte ich dann also Zeit, um aus dem Bett zu springen und hoch motiviert vor dem Eingangsbereicht zu stehen. Zieht man dann noch die 5 Minuten für den Weg ab, den man durch die unzähligen Gebäude benötigt, hatte ich genau 11 Minuten um mich bereit zu machen, genaustens kalkuliert! Mit der Zeit hat also alles bestens geklappt (zumindest etwas, wenns schon deutlich an der Orientierung mangelte).Dick eingepackt mit Mütze und Handschuhen ging es dann pünklich los mit Michi und Lisa, 1,3 Kilometer durch den Wald. Im Anschluss gab Lisa noch wertvolle Tipps zum Dehnen. Nach dem Frückstück machten wir dann zum ersten mal Bekanntschaft mit den bayrischen Trails. Nach fahrtechnischem Können aufgeteilt in 4 verschiedenen Gruppen, ging es dann in Gruppe 1 los mit Michi und Thomas. Die Trails rund um St. Englmar erinnerten mich doch ziemlich stark ans Harz, sprich viele steinige und kantige Auf- und Abfahrten. Nach etwa 1 ½ Stunden war die erste Ausfahrt beendet und die Arme erstmal taub. Mehr oder weniger gestärkt vom „Mittagssnack“ hatten wir etwas Zeit zum Entspannen, bis es dann um 15.30 Uhr wieder aufs Rad ging. Wieder führten uns die Profis über die schönsten Trails Bayerns, sodass ich nicht selten neidisch wurde, denn solche Trails hätte ich doch außerordentlich gerne vor der Haustür. Mit der zweiten Radausfahrt war dann auch der Tag sportlich gesehen durch. Leider hatte auch das Abendessen nicht viel zu bieten. Dafür hatten die Profis umso mehr zu bieten. Beim Fahren bin ich oft in den Up- und Downhills hinter Thomas, Karl, Georg oder Michi hergefahren, was schon sehr viel gebracht hat. Außerdem waren alle echt super nett und haben beim Fahren sehr offen auf alle Fragen geantwortet. Am Abend standen dann noch Theoriestunden an, bei denen wir wichtige Dinge über Training, Ernährung und Matrial im Radsport lernten. Dabei standen uns die Profis ebenfalls zur Seite.

So sah in etwa unser Tagesablauf in den drei aktiven Tagen aus.


Fazit:

Das Cross Country Camp hat sich für mich sehr gelohnt, ich habe einige wirklich interessante Sachen erfahren, die ich zuvor nicht wusste. Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass die Profis so nett und offen sind und sich wirklich bei Fragen für jeden Zeit nehmen. Das Camp und vor allem die Profis haben mir noch einmal gezeigt, worauf es für mich in nächster Zeit ankommt. Ich bin positiv überrascht und weiterhin motiviert bis zum GEHT NICHT MEHR!


Max

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Cannondale Scalpel - Kurzeindruck


Ein weiteres Mal stattete ich dem Cannondale Shop in Riva einen Besuch ab und lieh mir das Racefully Scalpel mit 100mm an beiden Enden. Da Leihbike war es auch hier die sackschwere Aluversion, die mit 13,5 kg ohne Pedale ein echtes Pfund ist und damit fast 4 kg über meinem Epic liegt, was bergauf auch wieder eine Extraportion Muskelschmalz von mir abverlangte.

Vor mir lag an diesem Tag eine Tour über die Ponale Strasse zum Ledrosee und dann hoch zum Refugio Nino Pernici mit rund 1800 hm und 45 km. Geometrie des Bikes gefiel mir gut, man sitzt ähnlich wie beim Epic schön im Bike. Die Lefty 2.0 arbeitete prima, leider wieder ohne Lockout. Diesen gabs am Rock Show Monarch Weichmacher hinten, brauchte ich aber nicht, da das Heck im Uphill unauffällig arbeitete. Das funktioniert für ein Racefully okay, jedoch wird die Kennlinie zu früh sehr progressiv, so dass ich bei 20% Sag nur 60 mm Federwegsnutzung nach ordentlichem Rumpeldownhill am Ende der Tour maß - 40mm verschenkt - schade Marmelade. Hier ist das Epic deutlich überlegen und gibt bei entsprechenden Kräften 95 mm frei, was zu mehr Kontrolle führt. Weiterhin auffällig war Bremsstempeln im Downhill, was vermutlich mehr am Hinterbau als am Dämpfer liegen dürfte - das sind aber lediglich meine laienhaften Vermutungen. 
Diese Saison ist das Scalpel ja neu designt worden. Ich bin gespannt wie sich die überarbeitete Version schlägt - bis zu der Testgelegenheit werden allerdings noch einige 100 Trainingskilometer vergehen ;-)

Dirk 

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Erstellt von Bornekamp Racingteam