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Neuaufstellung des Teams

 

Nachdem uns im Dezember bereits Jörg und Maxe auf der Suche nach Lizenzherausforderungen Richtung Bad Bikers verlassen haben sind nun auch Philip und Ben aus unserem Leistungsspektrum nach oben entschwunden.


Wir wünschen allen Vieren viel Erfolg und vor allen Dingen Spaß im neuen Fahrwasser!


Damit schrumpft das Team mit jetzt 10 Fahrern wieder auf seinen harten Kern zusammen.

Mag man denken: "Wird aber ganz schön klein das BRT!"

Kann man aber auch sagen: "Erfolgreiche Entwicklungshilfe!"

Ich persönlich tendiere da zu Letzterem, haben doch alle Vier bei uns das Radeln sozusagen neu gelernt und diese positive Entwicklung freut mich ganz besonders.


Und wenn wir ganz ehrlich zu uns selber sind, dann sind wir ja auch eher das, was man beim Fußball als "Thekenmannschaft" bezeichnet. Ist aber kein Grund zu verzagen. Im Gegenteil, hat doch schon das Steingass Terzett seinerzeit so treffend formuliert, wo der schönste Platz in Wahrheit ist, damit allerdings dann doch knapp danebengelegen. Für uns ist dies weiterhin der zweitschönste Platz. Der schönste bleibt im Sattel und zwar immer mindestens eine halbe Radlänge vor dem Teamkollegen.


Der kritisch veranlagte Leser könnten nun vorschnell ausrufen: "Ja wozu denn dann noch -Racing Team-?" Doch diese Frage beantwortet sich recht schnell, wenn man mal bei einer Trainingsausfahrt dabei gewesen ist: "Jede Ausfahrt ein Rennen, jeder Anstieg ein Sprint!" ist noch immer unsere Definition eines gelungenen Nachmittags im Auftrag des stollenbewehrten (und inzwischen zunehmend auch schmalbereiften) HPV's.


Und so drehen wir dann auch 2017 weiter unsere Runden durch Solling, Teutoburger Wald und Hart und erfreuen uns unseres Hobbys, immer auf der Suche nach dem nächsten Endorphinschub.


Immer dran denken: Die Gummiseite nach unten, die Kette nach rechts und die Bremse ganz offen...

...und wer sich in dieser Definition ein Stückweit wiederfindet, der kann sich ja gerne mal melden - wir haben wieder ein paar Plätze frei.

 

Vokkar

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BIKE Cross Country Camp – Radln durch den bayrischen Wald mit den Profis der MTB Szene (13.10-16-.10.2016)


Am 2. Oktober feierte ich meinen 18. Geburtstag und wurde unter anderem mit der Teilnahme am Cross Country Camp im bayrischen Sankt Englmar beschenkt. Dort haben etwa 40 Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren die Möglichkeit 3 Tage mit ein paar MTB Profis die Wälder unsicher zu machen. Natürlich konnte man sich von den Profis, während des Fahrens oder am Abend bei der Theorie, Tipps und Tricks bezüglich Fahrtechnik, Training, Ernährung etc. geben lassen. Dieses Jahr dabei waren Thomas Litscher, Karl Platt, Dominik Raab, Michael Stieglbauer, Georg Egger und als weibliche Unterstützung Elisabeth Brandau.


Am Donnerstag war Anreisetag und bereits das erste Kennenlernen mit den anderen „Campern“ sowie den Betreuern, Guides und natürlich den Profis. Radfahren stand erstmal nicht auf dem Programm. Zunächst wurden die Zimmer bezogen, die Bikes sicher an die „Security“ übergeben (die tatsächlich jeden Tag von 20 – 8 Uhr bei den Fahrrädern geschlafen hat!!) und die riesen Gebäudekomplexe erkundent, in denen ich mich nach vier Tagen genau so wenig auskannte, wie am Anreisetag. Den Abend habe ich beim Abendessen ausklingen lassen, welcher noch ein wenig durch Geschenke von Merida (Hauptsponsor des Camps) versüßt wurde.


Am nächsten Morgen ging es dann direkt los, Frühsport, nüchtern! Ich korrigiere: „aktives Erwachen“ so wollte es der Chef des BIKE Junior Teams nennen, klingt bessern (mag sein, machts aber auch nicht besser!). Naja, Punkt 7.14 Uhr jagte mich Billy Talent mit „Red Flag“ aus dem Bett, keine Gnade! Der erste zierliche Schritt auf den Balkon bestätigte dann auch die Worte der Profis am Abend: „Zieht euch warm an, St. Englmar liegt auf 900 Metern, da ist es am Morgen besonders kalt“. Genau 16 Minuten hatte ich dann also Zeit, um aus dem Bett zu springen und hoch motiviert vor dem Eingangsbereicht zu stehen. Zieht man dann noch die 5 Minuten für den Weg ab, den man durch die unzähligen Gebäude benötigt, hatte ich genau 11 Minuten um mich bereit zu machen, genaustens kalkuliert! Mit der Zeit hat also alles bestens geklappt (zumindest etwas, wenns schon deutlich an der Orientierung mangelte).Dick eingepackt mit Mütze und Handschuhen ging es dann pünklich los mit Michi und Lisa, 1,3 Kilometer durch den Wald. Im Anschluss gab Lisa noch wertvolle Tipps zum Dehnen. Nach dem Frückstück machten wir dann zum ersten mal Bekanntschaft mit den bayrischen Trails. Nach fahrtechnischem Können aufgeteilt in 4 verschiedenen Gruppen, ging es dann in Gruppe 1 los mit Michi und Thomas. Die Trails rund um St. Englmar erinnerten mich doch ziemlich stark ans Harz, sprich viele steinige und kantige Auf- und Abfahrten. Nach etwa 1 ½ Stunden war die erste Ausfahrt beendet und die Arme erstmal taub. Mehr oder weniger gestärkt vom „Mittagssnack“ hatten wir etwas Zeit zum Entspannen, bis es dann um 15.30 Uhr wieder aufs Rad ging. Wieder führten uns die Profis über die schönsten Trails Bayerns, sodass ich nicht selten neidisch wurde, denn solche Trails hätte ich doch außerordentlich gerne vor der Haustür. Mit der zweiten Radausfahrt war dann auch der Tag sportlich gesehen durch. Leider hatte auch das Abendessen nicht viel zu bieten. Dafür hatten die Profis umso mehr zu bieten. Beim Fahren bin ich oft in den Up- und Downhills hinter Thomas, Karl, Georg oder Michi hergefahren, was schon sehr viel gebracht hat. Außerdem waren alle echt super nett und haben beim Fahren sehr offen auf alle Fragen geantwortet. Am Abend standen dann noch Theoriestunden an, bei denen wir wichtige Dinge über Training, Ernährung und Matrial im Radsport lernten. Dabei standen uns die Profis ebenfalls zur Seite.

So sah in etwa unser Tagesablauf in den drei aktiven Tagen aus.


Fazit:

Das Cross Country Camp hat sich für mich sehr gelohnt, ich habe einige wirklich interessante Sachen erfahren, die ich zuvor nicht wusste. Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass die Profis so nett und offen sind und sich wirklich bei Fragen für jeden Zeit nehmen. Das Camp und vor allem die Profis haben mir noch einmal gezeigt, worauf es für mich in nächster Zeit ankommt. Ich bin positiv überrascht und weiterhin motiviert bis zum GEHT NICHT MEHR!


Max

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Cannondale Scalpel - Kurzeindruck


Ein weiteres Mal stattete ich dem Cannondale Shop in Riva einen Besuch ab und lieh mir das Racefully Scalpel mit 100mm an beiden Enden. Da Leihbike war es auch hier die sackschwere Aluversion, die mit 13,5 kg ohne Pedale ein echtes Pfund ist und damit fast 4 kg über meinem Epic liegt, was bergauf auch wieder eine Extraportion Muskelschmalz von mir abverlangte.

Vor mir lag an diesem Tag eine Tour über die Ponale Strasse zum Ledrosee und dann hoch zum Refugio Nino Pernici mit rund 1800 hm und 45 km. Geometrie des Bikes gefiel mir gut, man sitzt ähnlich wie beim Epic schön im Bike. Die Lefty 2.0 arbeitete prima, leider wieder ohne Lockout. Diesen gabs am Rock Show Monarch Weichmacher hinten, brauchte ich aber nicht, da das Heck im Uphill unauffällig arbeitete. Das funktioniert für ein Racefully okay, jedoch wird die Kennlinie zu früh sehr progressiv, so dass ich bei 20% Sag nur 60 mm Federwegsnutzung nach ordentlichem Rumpeldownhill am Ende der Tour maß - 40mm verschenkt - schade Marmelade. Hier ist das Epic deutlich überlegen und gibt bei entsprechenden Kräften 95 mm frei, was zu mehr Kontrolle führt. Weiterhin auffällig war Bremsstempeln im Downhill, was vermutlich mehr am Hinterbau als am Dämpfer liegen dürfte - das sind aber lediglich meine laienhaften Vermutungen. 
Diese Saison ist das Scalpel ja neu designt worden. Ich bin gespannt wie sich die überarbeitete Version schlägt - bis zu der Testgelegenheit werden allerdings noch einige 100 Trainingskilometer vergehen ;-)

Dirk 
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Cannondale FSI am Gardasee - Kurzeindruck


Ciao vom Lago, dem Epizentrum übergrosser Pizzen und megageilen Trails. Zwar bin ich im Familienurlaub, das heißt jedoch nicht faulenzen. So hatte ich heute Gelegenheit, das neue FSI, allerdings in der Aluversion zu testen, wo doch viele meiner Teamkollegen auf Hardtails schwören. 
Mal abgesehen von den nicht ganz so wertigen Komponenten gefiel mir die Geometrie sowie die Lefty 2.0 ausgesprochen gut. Die bleischweren Laufräder machten sich deutlich bemerkbar, wodurch man das eigene Material wieder ganz anders zu schätzen weiß - die Physik lügt nun mal nicht. Und so hatte ich die ersten 1200 hm auch ganz gut zu tun, Bestzeiten auf der Ronda Piccola waren damit nicht zu erzielen. Das Handling im Trail gefiel durchaus, trotzdem etwas zufiel Rumpeldiepumpel für meinen Geschmack - weniger Kontrolle = weniger Speed.
Übel fand ich es dann im Trail bergauf, die ständigen Schläge nerven und haben mich mal wieder in meiner Fullywahl bestätigt. Auch das Aufschaukeln des Hinterrades - ja auch bei konzentriertem runden Tritt ging mir auf den Sack.
Mittwoch steht nun das Scalpel an, leider auch in der Aluversion. Bin gespannt.

Dirk


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Vogesentour 2016
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Auf in die ferne Welt...

Samstag 30.04.2016; 
Holzminden – Gießen; 201,8 km, 1537 hm

Vokkar:

Ebenso voll wie mein Rucksack mit Zeuch war ich mit Erwartungen und so ging es los auf große Fahrt mit „der Gerät“ Richtung Gießen, um dort Olli zu treffen und mit ihm gemeinsam weiter zu fahren. Nach der Woche Ruhepause standen die Beine voll im Saft und so war die Strecke noch keine echte Prüfung. Das war dafür bereits jetzt die Wegsuche mit ihrem Höhepunkt auf einer Autobahn-ähnlich ausgebauten Bundesstraße. Überhaupt sollte sich die Suche nach dem Weg als die eigentliche Herausforderung dieser Tour herausstellen. Immerhin: Ich war ausnahmsweise mal vor Olli am Ziel! Am Abend haben wir dann unsere Speicher schön mit gerösteten Erdnüssen wieder aufgefüllt und mit alkfreiem Weizen auf die Weiterfahrt angestoßen.


Dortmund – Gießen; 192 km

Olli:

Heute ging es los auf die große Fahrt in die Vogesen und damit auf meine bisher weiteste Ausfahrt mit dem Rad. Zunächst war aber „nur“ die Strecke nach Gießen zu bewältigen und dazu kam mein neues Rennrad zum Einsatz.

Der Start erfolgte bei Regen, der zwar nicht heftig aber beständig war. In der Nachbarstadt Hagen hatte ich dann auch trotz Überschuhen bereits nach 30 Minuten nasse Füße! Keine schönen Aussichten für die nächsten 170 Kilometer! Nach schlappen 3 Stunden hörte der Regen aber auf und später wurden die Straßen sogar wieder trocken. Auf der Weiterfahrt konnte ich mit der Unterstützung des Fahrtwindes auch langsam trocknen und ich kam ohne weitere Probleme gut voran. Nach 192 km, die ich in guten 7:35 h bewältige, erreichte ich die Jugendherberge in Gießen und traf dort auf Volker. Der bewährte Treffpunkt, den wir bereits auf unserer letzten Langstreckentour zum Kaiserstuhl vor 5 Jahren genutzt hatten, war wenig verändert und wir nutzten den Abend für weitere Planungen und natürlich den Austausch von jeder Menge Radlerlatein.

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Langstreckengeräte

Sonntag 01.05.2016; Gießen – Kaiserslautern; 212,1 km, 2130 hm

Vokkar:

Nach Spitzenfrühstück in der Jugendherberge ging's von Gießen dann zu zweit weiter. Noch optimistisch was die Suche nach dem rechten Weg angeht, hatte Olli doch speziell zu diesem Zweck in ein Gerät der Marke Garmin investiert, um gegenüber der letzten Gewalttour 2011 zum Kaiserstuhl die Zielorientierung zu optimieren. Zeitnah haben wir dann festgestellt, dass wir allerdings deutlich zu wenig Zeit in die Einarbeitung der Bedienung des Gerätes investiert hatten. Also war wieder „nach Karte fahren“ angesagt, inklusive der der zugehörigen und hinlänglich bekannten Nachteile (Anhalten, suchen, rätseln, fragen, umkehren, nochmal suchen, jemand anderes fragen, usw...). An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Radreisekarten vom ADFC nix aber auch reineweg ganz und gar nix taugen (!).

Immerhin haben wir zuverlässig unseren Weg auf und über den großen Feldberg im Taunus gefunden (kann man bestimmt auch umfahren, nur wir eben nicht). Auf der Abfahrt sind wir dann auf das Teilnehmerfeld des „Radklassikers 1. Mai“ aufgelaufen. Hat direkt in den Beinen gejuckt, aber wir waren ja nicht im Rennmodus unterwegs. Immerhin hat's für ein Foto bei einer lokalen Blitze gereicht ;-).

Der Tag und die Strecke haben sich dann aber doch recht in die Länge gezogen und so haben wir kurzfristig umdisponiert und bereits in Kaiserslautern die Etappe beendet. Hat dann um kurz vor 8 auch gereicht für den Tag, wir waren da auch schon knapp 11 Stunden im Sattel.

Diesmal gab's dann aber abends in der Stadt ordentlich was auf die Gabel, jedenfalls für mich, Olli, vertraut der Kraft des Salatblattes.

 

Olli:

Nach einem ordentlichen Frühstück ging es morgens weiter Richtung Süden. Die Windrichtung und das Wetter (Sonne!)  waren vielversprechend und so radelten wir frohen Mutes los. Erstmalig kam heute mein neues Garmin-Navi zum Einsatz. Der Umstand, dass sowohl die vorangegangene Lernphase als auch mein technischer Verstand als eher begrenzt zu bezeichnen sind, machte die Bedienung nicht unbedingt einfacher. Dazu hatten die Entwickler offensichtlich Spaß daran, das Bedienfeld als Knobelaufgabe zu programmieren, sodass die vorgegebene Möglichkeit des Navis ein „Adventure“ zu unternehmen bei jeder Ausfahrt zum Programm wurde. Das Ergebnis war, dass die Bedienung des Gerätes mehr Zeit kostete, als uns die Navigation einbrachte. Volker nahm das Ganze etwas weniger gelassen als ich und sein heutiger Kalorienverbrauch dürfte zu etwa 50 % auf Wutanfälle anlässlich der Navigation zurückzuführen sein.

Aber wir schafften es am Ende des Tages trotz Navi aber Dank mitgeführter Straßenkarten doch noch in Kaiserslautern einzurollen und in einem sehr netten Hotel mit unterhaltsamem Chef einzukehren.

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Sahneradweg!

Montag 02.05.2016; Kaiserslautern – Gérardmer; 244,9 km, 2372 hm

Vokkar:

OK, gestern die Etappe verkürzt, also heute: Die Königsetappe. Frisch erholt und mit ordentlich Rückenwind ging's auf Sahneradwegen entlang der Saar Richtung Vogesen. Wettertechnisch war also alles im grünen Bereich (sah vor einer Woche mit Schneeregen ja auch noch ganz anders aus). Und dann kamen sie, die Vogesen (endlich), sowas wie der französische Schwarzwald, also eher so bergauf. Schlecht für mich, gut für Olli, der da so ne Art Techtel-Mechtel mit Bergaufstrecken hat (wer ihn im Rennmodus kennt, der weiß Bescheid).

So haben wir es dann innerhalb des gesteckten Zeitlimits tatsächlich geschafft im (vermuteten) Zielort Gérardmer anzukommen. Nach weiteren 40 Minuten haben wir bei gefühlt 2°C auch den vereinbarten Treffpunkt mit den Kollegen, das Casino, gefunden. Das unmittelbar eingeleitete Telefonat brachte dann allerdings an den Tag, dass das Ziel nicht das Ziel war, sondern dass dieses 40 km westlich in Plombier-les-Bains liegen sollte. Derart auf die Probe gestellt haben wir unmittelbar die Suche nach einem geeigneten (also irgendeinem) Hotel eingeleitet. Das hat dann wenigstens geklappt und außerdem war so auch für Programm am eigentlichen Ruhetag gesorgt.

 

Olli:

Heute stand die Königsetappe der Hinfahrt an: Durch den gestrigen Zeitverlust waren über 240 km bis in die Vogesen zu fahren, um am Zielort die anderen Jungs zu treffen. Dank Rückenwind und schöner, geradliniger Saar- und Kanalradwege kamen wir gut voran und erreichten am späten Nachmittag endlich die Vogesen. Es passierte aber wieder, was wir in diesem Jahr eigentlich vermeiden wollten: Es wurde wieder zeitlich eng. So mussten wir zum Schluss noch die letzten Kräfte mobilisieren, um die Steigungen in den Vogesen, die uns bis auf 800 m Höhe führten zu überwinden. Gegen 21:00 Uhr erreichten wir endlich Gérardmer und wähnten uns im Ziel. Nach längerer Suche fanden wir auch die örtliche Spielbank, die als Treffpunkt auserkoren war. Volker rief bei Bernd an, um ihn über unsere Ankunft zu informieren. Halb durchgefroren und körperlich fertig für heute, beobachte ich Volker, wie sich plötzlich seine Gesichtszüge und -farbe veränderten. Den Witz, den wir noch vor ein paar Minuten gemacht hatten (hoffentlich gibt es den Ort nicht zweimal) bewahrheitete sich in der Form, dass wir wahrhaftig den falschen Ort erreicht hatten. Der Zielort lag etwa 48 km weit entfernt, also heute, bei einsetzender Dunkelheit per Rad nicht mehr erreichbar. Entsetzen, Unglauben – aber es half nichts: trotz heutigem  Informationsüberfluss hatten wir die entscheidende Email von Bernd wohl übersehen!

Wir entschieden uns daher zur direkten Hotelsuche, was glücklicherweise schnell gelang. Endlich aufwärmen und etwas essen und dann nur noch schnell ins Bett und das Unglaubliche nochmal Revue passieren lassen…

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Erstellt von Bornekamp Racingteam