Rennberichte

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Podium für Olli und Jörg

NRW Cup Grafschaft 17.05.2015


Am Samstag Morgen hieß es für Olli, Jörg und mich: XCO-NRW-Cup Grafschaft.

Für mich war es das erste Rennen meiner noch jungen „Karriere“ und gleichzeitig das erste Rennen im Trikot des Bornekamp Racingteams. Nach unserer Ankunft im bergigen Grafschaft besorgten wir uns die Startnummern und nach dem Aufbauen unserer Räder und dem Umziehen ging es in die erste Runde. Allerdings nur zum Warmfahren, aber dennoch war die Runde sehr wichtig, denn sie gab uns einen groben Überblick über die Strecke. Sofort fielen mir die technisch anspruchsvollen Trails bzw. Downhills auf. Aufgrund meiner Erfahrungen aus dem Freeride/Enduro Bereich konnte ich mir in diesen Passagen der Strecke einige Vorteile ausrechnen. Nach dem Warmfahren ging es also zur Startaufstellung auf den Sportplatz.


Auch, wenn die Vergabe der Startplätze ziemlich merkwürdig war, bekamen wir noch einen akzeptablen Platz im Mittelfeld. So standen wir also am Start und hatten noch etwas Zeit bis zum Startschuss. Sollte heißen: In mich gehen, nochmal alle, vom Vater bekommenen, Tipps im Kopf durchgehen und einfach cool bleiben. Nach kurzer Zeit ging es dann auch los. Die erste Runde ließ ich relativ ruhig angehen, ich fuhr auf Sicherheit und es dauerte nicht lange, bis ich mich an alles gewöhnte. Auch in den Trails und Downhills konnte ich, wie zuvor ausgerechnet, jede Menge Zeit „gut“ machen. Ab der zweiten Runde versuchte ich mich von meiner Gruppe zu lösen, um im Downhill vorweg zu fahren, um so auf eine neue Gruppe aufzufahren. Dies brachte Erfolg mit sich und ich kämpfte mich immer weiter durch das Feld. 


Aber nicht nur in den Trails kam ich gut zurecht, sondern auch an einigen Anstiegen. Ich fühlte mich sehr gut, konnte am Berg viel Druck machen und so einige Mitstreiter überholen. Meistens versuchte ich zu erkennen in welcher Altersklasse derjenige fährt, den ich überholte. Am Start fiel mir bereits auf, dass einige Fahrer in meinem Alter vor mir platziert waren. Ich kämpfte mich also Runde für Runde von Gruppe zu Gruppe und mir gelang es, einige meiner direkten Konkurrenten zu überholen. Im Ziel hörte ich meinen Namen und mir wurde mitgeteil: „Rang 6“. Direkt nach der Ankunft im Ziel traf ich auf meinen Vater (Jörg) und Olli. Beide gratulierten mir und waren mit meiner Leistung sehr zufrieden. Auch ich hätte mir für mein erstes Rennen kaum ein besseres Ergebnis wünschen können. Aber auch Olli und Jörg haben eine sehr starke Leistung abgerufen und so hieß es schließlich doppelt Podium für das Bornekamp Racingteam mit Platz 3 für Jörg und Platz 2 für Olli.


Ergebnis:  Olli: 2. Platz Senioren 2

Jörg: 3. Platz Senioren 2

Max: 6. Platz Junioren U19


Fazit: Man kann definitiv von einem gelungenem und erfolgreichem Renntag sprechen. Die Strecke war sehr gut und ich freue mich auf die nächsten Rennen.


Max Wetzel

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Harzspaziergang

Ebersberg Marathon Braunlage Hohegeiß am 09. Mai 2015

oder: Kochrezept für dicke Beine


Zweiter Aufgalopp zum Harzcup.

Heute: Braunlage Hohegeiß, Premiere für's BRT, hier war noch keiner von uns. Und sogar Olli ist extra aus Dortmund angereist (300 km, 3h, eine Strecke!).


Insgesamt standen wir kurz nach dem Warmfahren zu viert gut positioniert im Startblock. Zusammen mit Olli, Siggi und Olaf stand ich in der zweiten Reihe und das war auch gut so, denn es ging direkt nach dem Start unter Volldampf in die erste Schotterabfahrt. Da ist es strategisch wichtig, das Gedränge im Hauptfeld zu vermeiden. Leider hat diese Strategie für mich einen gravierenden Nachteil: Beine sind bereits am zweiten Berg gar. Und überhaupt: Für mich gilt, vorne im Feld hab ich nix zu suchen, da gibt es noch so viele Schnellere, die von hinten kommen.


Immerhin: Strategie ist voll aufgegangen, die erste Abfahrt war ich noch ganz vorne mit dabei und so konnte ich aus nächster Nähe mal mit anschauen, wie Olli vom Start weg Dampf macht. 

Sehr beeindruckend.

So ging es dann mit den laktatgeschwängerten Schenkeln in die ersten Trails und die waren harztypisch geil! Weniger harztypisch waren zunächst die Rampen. Gefühlt meinem Kampfgewicht entgegenkommend kam ich dennoch nicht richtig in Schwung und von hinten wurde ich in der ersten Runde stetig deklassiert.


Eine Runde hatte aber nur 22 km und so ging es nach einer Stunde schon in die Abfahrt zur Zieldurchfahrt. Sehr schön hier die geschmeidigen Wellen mit Highspeed zu nehmen und mit ausreichend Geschwindigkeitsüberschuss in die Zuschauergasse am Sportplatz zu schießen. In diesem Bereich hatten sich auch Andrea und Markus srategisch klug positioniert um ihr Fotos für die Rennfahrermeute zu schießen. 

Einen herzlichen Dank dafür schon mal von hier aus Euch beiden!


Die zweite Runde hielt dann nur noch eine Überraschung bereit: Ich war gerade im Zweikampf mit einem durchaus schlagkräftigen Mitstreiter, da sehe ich den Olli am Wegrand mit ausgebauten Hinerrad.

Plattfuß!

Und das trotz des extra verbauten und als extrem pannensicher geltenenden Thunder Burt von Schwalbe (selber Schuld halt, verdammter Leichtbau)! 

Also ausrollern und links rausfahren. Hilfe unter Teamkollegen ist schließlich Ehrensache! Den Reifen inklusive Schlauch mit vereinten Kräften übers Felgenhorn gewuppt, noch die Pumpe angeboten (zwecklos) und dann nach Rückversicherung, dass alles klar ist, weitergesprintet. 

Die direkten Konkurrenten waren zwar weg, aber heute isses ja ohnehin nicht richtig gelaufen, was soll's also. Schlimmer war eigentlich, dass bei Olli doch nicht alles gut war und er einen schönen Harzspaziergang vor sich hatte.

Für mich ging's dann auf bekannter Strecke wieder an Markus und den schönen Bodenwellen vorbei Richtung Zieleinlauf.


Nachdem wir dann zusammen auf Olli gewartet haben und dieser Wohlgelaunt durch Ziel spazierte, haben wir das Erlebte nochmal Revue passieren lassen und uns dann auf den Heimweg gemacht (Olli 300 km und 3h, für nen Harzspaziergang, nicht schlecht!).


Die Ergebnisse waren dann wie der ganze Tag: "knapp daneben"

Olaf: 4. AK, 32. ges

Siggi: 7. AK, 62. ges

Volker: 9. AK, 45. ges

Olli: dnf


Fazit: Zurück zum Untertitel, der aufmerksame Leser hat es erkannt: Das 

Kochrezept lautet: VOLLGAS auf den ersten 5 km. Dann hat man viel Spaß auf 

dem Rest des Rennens!


Volker

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Rocky Mountain Marathon Riva del Garda, 2.5.2015 

oder hätte, hätte Fahrradkette

 

Wieder einmal verschlug es Olli Enn und mich zusammen mit unserem Freund Carsten in vermeintlich wärmere Gefilde an den Gardasee. "Vermeintlich" weil Petrus der Arsch mal wieder für sehr durchwachsenes Wetter sorgte, was zu sehr rutschigen Trails führte – doch der Reihe nach.

 

Wir hatten für die Ronda Piccola gemeldet – klingt niedlich, ist es aber nicht. 45 km und 1530 hm klingen nicht mega spektakulär. Ein Blick auf das Profil zeigt aber dem versierten Kartenleser, daß diese Höhenmeter sich auf nur 15 km verteilen, was die Waden zu bersten brachte. Wir starteten früh aus Block B mit mehreren 100  Fahrern, neben mir ein bekanntes Trikot des RC Paderborn. Ich kam super weg und so ging es im Spitzenfeld 5 km eben durch die Ortschaften, ehe sich die erste Killerrampe aufbäumte und alles abverlangte. Steiler als Hellental, dafür aber 8 mal so lang. Das Vorderrad immer kurz vor Aufbäumen, schraubten wir uns Kehre für Kehre nach oben. Bis zum höchsten Punkt gab es vielleicht 100 m ebene Strecke, ansonsten kämpften wir permanent mit der Steigung. Das lief bei mir weiter recht ordentlich und wir erreichten Gorghi, einen netten Biergarten, den es diesmal zu ignorieren galt. Schon ging es in die Abfahrt – dachte ich, doch Pustekuchen. Nach 500 m bergab kamen einige fiese Kurzrampen auf schwerem Waldboden, die mir die letzten Körner aus den Beinen sogen.

Doch dann kam er, der 15 km Trail Downhill. Von entspannten dahinrasen jedoch keine Spur. Meist steinig und durch den Regen rutschig, immer wieder aber auch verblockt und sehr technisch, ging es stets hochkonzentriert bergab. Ich überholte zig schiebende Mitstreiter, definitiv das technisch Anspruchsvollste, was ich im Rennen bislang erlebt habe aber genau mein Ding. Bis zum allerletzten Trail. Auch sehr verblockt und rutschig, fuhr ich mit einer Trek Teamfahrerin um die bessere Line. Ein kurze Unachtsamkeit – glitschige Felsplatte nicht gesehen, die Fahrerin war nicht unattraktiv ;-) -  und schon folgte ich der Erdanziehungskraft, begleitet von einer zischenden Latexfontäne. Das wars für den Reifen. CO2 konnte ich bei dem Riss vergessen. Nette Mitstreiter gaben mir nach und nach Schläuche, Reifenheber, Pumpen etc. . Nix funktionierte an dem Tag. Irgendwann tauchte Olli auf, konnte mir bis auf aufmunternde Sprüche aber auch nicht weiterhelfen und fuhr weiter. Nach einer halben Stunde Werkeln, immer wieder begleitet von Tourette-Ausbrüchen, machte ich mich zu Fuß los, um festzustellen, dass mir die Panne 250 m vor Beginn der durchgehenden Asphaltpassage bis zum Ziel passiert war – tolle Wurst. Mein Gesicht sprach wohl Bände und so hielten mich 3 entgegenkommende Teilnehmer des Endurotrainings an und richteten mein Hinterrad. Nochmal Danke an die unbekannten Helfer! Und so konnte ich dann doch noch durch den Zielbogen fahren, wenn auch in beschissener Zeit – immerhin konnte ich alle Trails noch mitnehmen, echt ein Erlebnis und definitiv das härteste Rennen, das ich bislang gefahren bin. Diesen Kommentar hörte man häufiger.

Ergebnis: Olli 298 gesamt, 37. AK, ich 448., 138. AK von 669 – ohne Panne hätte es für Platz 22-25. AK von 219 gereicht – hätte, hätte…. – wieder was gelernt ;-)


Dirk

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11. Tour d’Energy, Jedermannrennen, Göttingen 26.04.2015


Was für ein Rennwochenende für das BRT. Ich hatte mich aufs Rennrad verirrt.

Nicht alle blöden Ideen beginnen mit den Worten „halt mal mein Bier“. Bei mir war es ein leichtfertiges „warum nicht?!“ nachdem sich drei Kollegen angemeldet hatten. 100 Km auf dem Rennrad, klingt überschaubar.


Normalerweise pendele ich mit dem Renner nur ins Büro und wollte mal Rennluft schnuppern. Vor dem Rennen sprangen zwei der drei Kollegen doch noch ab. Glücklicherweise stieg mein Kollege Christian Schwartz als Ersatzfahrer ein – nicht nur ein guter Freund sondern auch ein guter Fahrer, auf MTB und Rennrad.


Die üblichen Beteuerungen „wir lassen es langsam angehen“ hielten bis zum zweiten Kreisel. Das Ergebnis: Nach Zehn Kilometern musste ich mich fragen ob ich das durchstehe. Wir hatten Probleme unseren eigenen Rhythmus und Anschluss an eine passende Gruppe zu finden. Wenn wir auffuhren waren sie uns nicht schnell genug und wir setzten uns an die Spitze, oder zu schnell und ich verbrannte meine Körner zu früh. Nach 50 Km realisierten Christian und ich, daß wir einen zu unterschiedlichen Rhythmus und Stil fahren und entschlossen uns zum Split.


Bis hinter Hann Münden lief alles prima – dann begann das auf-und-ab bis zum Anstieg auf den Hohen Hagen. Irgendwie hatte ich wohl übersehen, daß die Tour 970 Hm bereithält – leider nicht gleichmäßig auf die 100 Km verteilt…


Der angekündigte „Bergsprint“ nach 75 Km erschien mir wie Hohn – wenn, dann war es eine Bergwertung. An „sprinten“ war für mich nicht zu denken. Aber es ging wohl noch einigen anderen ähnlich, und ich konnte eine ganze Reihe Mitfahrer am Berg kassieren.


Die Abfahrt belohnte für die Mühe! Mit Karacho ging es hinunter – bis der Regen einsetzte. Ein Gewitter brach los und in kürzester Zeit waren wir durchnässt. Brille – unmöglich. Windschattenfahren – die reinsten Wasserspiele. Und die Kälte! Die Temperatur fiel von 14 auf 7 Grad und der Wind blies einem den Regen ins Gesicht.


Frustrierend! Die Verfolger 300 M hinter mir und die vorausfahrende Gruppe 300 M vor mir: Aber keine Chance als Einzelfahrer bzw. Einzelkämpfer aufzuschließen.


Im Zielbereich wartete Christian schon auf mich, der als 942er nach 3:14h ins Ziel kam. Ich finishte mit 3:16h, AK 193 von 400, gesamt 1007ter von 1690.


Der schnellste Mann ging mit 2:33h, die schnellste Frau mit 2:41h durchs Ziel.


Resigniert? Aber nein! Nur würde ich nächstes Mal einiges anders machen. Geduldiger sein. Taktischer fahren. Vorher mehr Kraft trainieren! 2016, na warte!


Olli Enn

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Bad Harzburg 1. Lauf zum Harzcup 26.04.2015


Nachdem Oliver für das Wochenende in Sundern schon ordentlich vorgelegt hatte, machten Volker und ich uns am Sonntag auf nach Bad Harzburg.
Nicht gerade ein's meiner Lieblingsrennen, war es auch noch kalt und regnerisch. Die Strecke an sich, bietet reichlich knackige und vor allem auch lange Anstiege.
Und auch die meistens rutschigen und ruppigen Trailabfahrten haben es in sich. Für 3 Runden, also 57km und 1900hm hatten wir Wahnsinnigen gemeldet.
Dann gings auch schon los.
Am Startanstieg, anders als sonst, wurde ich diesmal aber nicht gleich durchgereicht. Sollte das hier doch noch mal was mit uns werden?
Nein, im ersten Trail gleich der Megastau. Das Feld hatte sich noch nicht auseinander gezogen und so war freudloses Schieben angesagt. Also alles wie immer in der 1. Runde. Da fiel mir auch prompt wieder ein, warum ich die Strecke nicht unbedingt bevorzuge.
Dann aber nahm das Feld doch zunehmend Fahrt auf. Die Beine fühlten sich gut an und so ging es zügig weiter nach vorne.
Die langen Rampen wurden zunächst leichtfüssig "hochgeflogen", die Trails trotz Nässe und glitschigen Wurzeln sicher überwunden.
Markus und Andrea lauerten mit ihren Kameras bewaffnet an der Bachdurchfahrt, so das es sicher wieder schöne Fotos gibt. (Vielen Dank euch dafür!)
Von Runde zu Runde wurde es mit nachlassender Kraft jetzt allerdings immer schwerer noch die richtige Linie in den inzwischen tiefen, matschigen Trails zu finden. Auch die Anstiege wurden zunehmend immer zäher und auch irgendwie immer länger?
So kam es auch bei einigen vermehrt zu Stürzen und daraus resultierend zu Pannen. Auch viele Plattfüsse standen am Wegesrand, verdammter Leichtbau!
In der 2. Runde gab es einen schweren Sturz an einer recht schnellen Schotterpassage. Eine fiese Spurrrille ist an der Stelle so manchem zum Verhängnis  geworden. Man kann nur hoffen, das der Kollege den es da schwer erwischt hat keine bleibenden Schäden davon trägt. Es sah jedenfalls nicht gut aus. Gute Besserung von dieser Stelle.
Über 60 Fahrer haben das Rennen aufgrund von Defekten, Stürzen oder Aufgabe nicht gefinisht!
Pünktlich kurz vorm grossen Regen kam ich jedenfalls erschöpft, aber glücklich ins Ziel.
Volker war natürlich schon da, und wir waren uns einig, das Hauptziel hatten wir ereicht. 
Ins Ziel gekommen, und das diesmal sturzfrei!
Und mit den gezeigten Leistungen waren wir auch zufrieden.
Die Ergebnisse: Volker belegte den 9.Platz in der Altersklasse  Senioren und ich konnte den 10. Platz AK Sen1 erreichen.
Jetzt gilt es zu regenieren und das geschundene Material wieder Instand zu setzen.

Siggi

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SKS Bike-Marathon in Sundern Hagen am 25.04.2015


Endlich ging es heute zur ersten Großveranstaltung des Jahres (1600 Starter), nämlich zum SKS-Bikemarathon in Sundern Hagen, der in diesem Jahr sein 25. Jubiläum feiert. Mit dabei war Jens, der zum 2. Mal Rennluft schnupperte.

Da die Teamkollegen morgen in Bad Harzburg starten, vertrat ich alleine das BRT. Nach einer langen Schönwetterperiode war heute Regen angekündigt, der aber bis auf ein paar erfrischende Tropfen glücklicherweise erst nach der Zieleinfahrt einsetzte. Auch die Temperaturen waren mit etwa 10-14 Grad zweistellig, was will man mehr?

Wir nutzten die unterschiedlichen Start- und Zielorte zum einrollen und reihten uns in den langen Startblock ein. In meinem Block traf ich einige bekannte Mitstreiter, so dass die Wartezeit bis zum Startschuss schnell mit Material- und Rennsmalltalk verging.

Zunächst folgten wir wieder einige Kilometer dem Führungsfahrzeug, dann wurde auf der ersten Schotterpiste die Meute losgelassen. Dort sortierte sich das Feld im Anstieg rasch und es ging in der Gruppe mittlerweile schon im roten Pulsbereich hinauf. Die Bodenverhältnisse waren bestens, nach wochenlanger Trockenheit waren selbst die bekannten, eigentlich immer schlammigen Stellen meist ausgetrocknet. Daher kam ich gut voran, musste aber nach einer Stunde meine Gruppe ziehen lassen, das war dann doch auf Dauer zu viel rot. Es folgten schön schnelle Abfahrten und Trails, die sich mit den nächsten Anstiegen abwechselten.

Zum Ende des Rennens folgte wieder der Bergsprint: für mich bedeutet das aber trotz teuflischer Unterstützung eher eine (nach zwei Rennstunden) mit letzter Kraft zu erklimmende Wand. An Sprinten ist da nicht zu denken, nur ans „irgendwie hochfahren“.

Nach ein paar weiteren kleinen Gemeinheiten zum Schluss, wie kurze Rampen und sich ziehende Anstiege erreichte ich auf der Mittelstrecke nach 2:06 h ausgepowert aber glücklich das Ziel.

Dort stelle ich zu meinem Erstaunen fest, dass es sogar zu dem 3. Platz in der AK und dem 16. Gesamtplatz gereicht hat. :-)

… und Jens hat sich mit einer Zeit von 2:46 h endgültig für das Bornekamp Racingteam qualifiziert!


Oliver

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Erstellt von Bornekamp Racingteam