Rennberichte

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In der langen Wartezeit von knapp zwei Stunden regnete es viel, andere mussten ihr Rennen im nassen fahren und die rutschigsten Kopfsteinpflasterstücke und die Rampen auf dem Schulhof wurden rausgenommen, und kamen auch nicht mehr im Teamrennen, welches dann wieder im bereits nahezu trockenen stattfand, zum Einsatz. Aufgrund von Zeitproblemen wurde unser Rennen von vier auf zwei Runden gekürzt, um den Elite stark nicht noch weiter zu verschieben.
Aus der ersten Startreihe konnten Tom und ich einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Olaf kam trotz der technisch geprägten Strecke, welche nicht seine Stärken fordert, als Vierter ins Ziel. Die Titelverteidigung im Team-Cup war damit gesichert. Ein Vergleich der Wattdaten zeigte dann, das Olaf trotz seines niedrigeren Gewichtes mehr getreten hat – Kurven fahren war auf diesem Kurs wirklich wichtig! Anschließend rollte ich die 8 Kilometer entspannt nach Hause, mit zwei Podienplätzen mehr in den Beinen J
Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Austragung des Rennens!
Philip

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2.Lauf XCO-NRW Cup Grafschaft am 12.06.2016


Heute ging es, man mag es kaum glauben, erst verhältnismäßig „spät“ mit dem Auto auf die Straßen in Richtung Grafschaft.Unser Start war also erst um 11, das heißt quasi ausschlafen. Am Zielort angekommen ging es kurz in eine Testrunde und dann bald schon ins Aufwärmprogramm auf der freien Rolle. Anschließend direkt in die Startaufstellung, bei der mir, aufgrund meiner Leistung in Bad Salzdetfurth, ein Platz in der ersten Reihe reserviert war. Der heutige Start lief ähnlich wie der in Bad Salzdetfurth. Wiedermal hieß es alles geben beim Startsprint und wiedermal hieß es wundern, was mit den Anderen los ist. Verwunderung, da unter den Junioren diesmal auch alle anderen Hobbyklassen gleichzeitig mit starteten. Ich konnte das Feld die ersten beiden Berge anführen, bis mir im Trail die Kette nach innen fiel und ich sie durch einfaches Trampeln nicht wieder auf Kettenblatt bekam. So hieß es also: Absteigen #1! Das nennen der Zahl nicht unbegründet, denn: heute stand leider nicht nur einmal absteigen auf dem Programm! Dennoch konnte ich vorerst nach der kleinen Kettenpanne, bei der mich ca. 5 Fahrer überholten und damit auch die Führungsgruppe, am Ende der zweiten Runde wieder auf die Führenden aufschließen. Doch dann der Schock. Im Berg bemerkte ich, dass mir wohl im Trail eine Speiche gebrochen war. Immer wieder verhakte sich die lose Speiche hinten im Rad, machte laute Geräusche und schlug an den Rahmen. Deshalb dann also: Absteigen #2! Dabei versuchte ich ziemlich lange die Speiche abzubrechen. Dies gelang mir leider nicht. Als dann Jörg zu mir stoß, setzte ich mich wieder aufs Rad und fuhr ersteinmal weiter. Später in der dritten Runde merkte ich, dass ich Luft verloren habe. Wahrscheinlich habe ich beim Versuch die Speiche abzubrechen das Tubeless-Band beschädigt, sodass das Rad nicht mehr ganz dicht war. Ganz dicht waren ebenfalls wiedermal einige, vorsichtig ausgedrückt, halbwilde und übermotivierte U17 Fahrer, von denen wir wohl nach der Saison ein Lied singen könnten. Dies dann aber wohl alles andere als positiv konnotiert. Nichts desto trotz musste ich dann materialschonend fahren, um nicht auszufallen. Trotzdem musste ich sooft runter vom Rad, um die Speiche zu richten, dass ich irgendwann aufgehört habe zu zählen. Am Anfang der vierten Runde hat Jörg einem Kollegen von uns über meine technischen Probleme berichtet. Dennoch musste ich die gesamte vierte Runde mit der gebrochenen Speiche fahren. Dazu musste ich ständig vom Rad, da ich die Speiche wieder in die Mitte drücken musste, damit sie sich nicht stets verhakt und an der Rahmen schlägt. Außerdem habe ich einmal mit der CO2 Pumpe den Reifen neu aufgepumpt. Leider hat die Luft aber nicht bis zum Rennende gehalten. Anfang der fünten Runde legte ich dann einen kleine Boxenstopp ein, damit der Kollege die Speiche abknipsen konnte. Zudem pumpte er mir für die letzten beiden Runden nochmal jede Menge Luft in den Reifen. Die letzten Runden konnte ich dann nochmal Druck machen, habe aber dennoch am letzten Anstieg Krämpfe bekommen. Trotz alledem gelang es mir meinen großen Vorsprung, den ich vor dem Speichenbruch herausfahren konnte, ins Ziel zu retten. Jörg verpasst den 1. Platz nur sehr knapp im Zielsprint mit äußerster „Verhärtungsgefahr“ ;)


Ergebnisse:

Max: 1. U19 Fun

Jörg: 3. Senioren 2 Fun


Fazit:

Obwohl ich heute so kurz vor DNF war wie nie, konnte ich dank unserem treuen Helfer Lukas Kersting trotzdem den Sieg einfahren. Zudem mein zweiter Sieg beim NRW-Cup und somit bereits 500 Punkte.  


Max

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11. Schäferwerk MTB-Marathon am 29.05.2016


Heute ging es direkt vor der Haustür in Dassel an den Start. Also keine längere Anfahrt, und somit ausschlafen angesagt.

Dachte ich jedenfalls.

Offensichtlich hatten meine Motivationskünste den etwas angeschlagenen Teamkollegen Volker so sehr angestachelt, dass wir schon um 7:30 Uhr aufbrachen. Viel zu früh Vorort stellten wir fest, dass sich die Strecke trotz Regen der letzten Nacht in einem hervorragendem Zustand befand.

Nach relaxtem Warmfahren ging es dann für die Teamkollegen Olaf, Jörg, Philip, Max, Volker und mich in die Startaufstellung und ab auf die Strecke. Wie eigentlich immer konnte ich dem hohen Anfangstempo nicht ganz folgen, und so flog der Großteil des Feldes an mir vorbei. 

Das nervt jedes Mal wieder auf's Neue und lässt sich einfach nicht abstellen. 

Da fehlt es vielleicht auch dann mal an der nötigen Agressivität! Die kam dann aber nach einigen hundert Metern mit dem Beginn des Grassanstiegs! Noch vor Erreichen des Waldrands hatte ich relativ viele Plätze wieder gut gemacht. 

Das lief auch schon mal deutlich schlechter. 

Eine schnelle Gruppe erwischt man dann allerdings auch nicht mehr unbedingt wenn man sich immer erst durchs halbe Feld kämpfen muss. Als ich aber auch noch Dirk Lange vorm Wald überholen konnte, ging das Rennen für mich dann doch so richtig los. Hoch motiviert versuchte ich nun schnell, aber trotzdem auch taktisch klug weiter nach vorn zu kommen. Diesmal wollte ich nicht wieder wie im Vorjahr in der letzten Runde einbrechen und vielleicht auch mal vor Dirk Lange ins Ziel kommen. Hatte ich nämlich  bisher noch nie geschafft. 

Ein neues "Feindbild" wäre zudem auch nicht schlecht, denn Siggi Adam mein Hauptgegner der letzten Jahre ziert sich diese Saison. Siggi hau mal rein, ich warte! 

Also trinken nicht vergessen, Kräfte gut einteilen und auf ein mögliches Finish in der letzten Runde vorbereitet sein. Das klappte ganz gut und bis auf eine kleinere Kollision mit einem anderen Teilnehmer auf der Himmelsleiter hatte ich keinerlei Probleme. Dadurch das ich im Anstieg vom Rad musste kam von hinten Peter Miosga heran und aus sportlicher Fairness liess ich ihn natürlich auch vorbei. 

Wieder auf dem Rad nahm ich sofort die Verfolgung auf und konnte in der folgenden Abfahrt die Lücke schliessen. Obwohl er versuchte mich abzuschütteln konnte ich gut dranbleiben und noch vor der Einfahrt zum Sportplatz vorbeigehen. Zu Beginn der zweiten Runde versuchte ich sofort einen Vorsprung herauszufahren um ihn gar nicht erst zu ermutigen. Der folgende Anstieg ging richtig gut und so konnte ich den Abstand sogar noch stetig ausbauen. Im Hinterkopf hatte ich neben meinem Verfolger auch noch eine mögliche Attacke von Dirk Lange und so ging ich in den folgenden Runden jetzt in den Trails mehr Risiko um den Vorsprung nicht wieder zu verlieren. Die  2. Runde ging mit Miosga teilweise noch in Sichtweite hinter mir, recht schnell vorbei. Bei der Einfahrt in die 3. Runde sah ich ihn dann zu meiner Überraschung schon ins Ziel fahren. Der war also nur auf zwei Runden unterwegs?! Auch gut, jetzt war keiner mehr hinter mir. Also weiter nach vorne, vielleicht kommt ja Dirk doch noch. Am Teufelsberg und in den Trails konnte ich noch einige überholen und auch einige überrunden. Dirk sah ich nicht mehr. So wurde die letzte Runde noch mal ein richtiger Genuss. Peter Miosga hat übrigens die Kurzstrecke bei den Senioren2 gewonnen!


Ergebnisse:

Kurzstrecke

Max: 1. Platz U19 

Jörg: 1. Platz Senioren 1

Philip: 5. Platz Herren

Langstrecke

Volker: 2. Platz Senioren 2

Olaf: 6. Platz Senioren 1

Siggi: 6. Platz Senioren 2


Siggi

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Rocky Mountain BIKE Marathon in Willingen am 28.05.2016


Dortmund, 3:00 Uhr: Ja, das war wirklich der Wecker!

Heute sollte es wieder nach Willingen gehen, wo ja bekanntlich früh gestartet wird (warum auch immer). Zusammen mit Jörg W. machten ich mich auf den Weg in den für Winter-, Sommer- und Trinksport bekannten Ort.

Dort angekommen trafen wir auf Jörg R., Max und Philip, das BRT war also gut vertreten. Das Wetter stimmte, für Willingen mit angenehmen zweistelligen Temperaturen - solange die angekündigten Gewitter nicht aufzögen.

Bei der Streckenwahl wurde die Kurzstrecke über 52 km mit 1462 hm von allen bevorzugt. Nur ich hatte mir die Mittel- oder sogar die Langstrecke vorgenommen. Nach meinem heftigen Sturz in der letzten Woche mit einer damit verbundenen kleinen Sinnkrise wollte ich es heute langsamer angehen lassen.

Um 7:30 ging es dann auch für mich recht moderat los und ich fand schnell mein Tempo für eine längere Tour. Zunächst ging es zum hohen Eimberg hinauf und bei tiefhängenden Wolken kam direkt ein alpines Feeling auf. Da ich nicht im tiefroten Bereich unterwegs war, genoss ich endlich mal wieder das Renngeschehen und die Landschaft und ließ mich schön in der Gruppe treiben. Die Abfahrten verlangten bei feuchten Bodenverhältnissen volle Konzentration, aber heute blieb ich zum Glück auf dem Rad. Bei Kilometer 52 kam dann die Streckenteilung und Melanie und ihre Freundin Steffi boten mir Unterstützung am Streckenrand. Ich bog auf die mittlere Runde ab.

Noch guter Dinge ging es direkt zum Ettelsberg hinauf. Nach den ersten Höhenmetern zweifelte ich doch an meiner Entscheidung, denn diese 275 Höhenmeter auf 4,2 Kilometern waren für mich nicht mal eben locker hochzufahren, sondern auf teilweise engen Singletrails mehr hochzuwuchten. Ich konnte mich dann aber doch dem Umkehrbefehl meiner Beine erwehren und setzte meine Fahrt fort. Später fand ich meinen Rhythmus wieder und die Anstiege wurden zum Glück meist moderater. So konnte ich die echt schöne Strecke weiter genießen und in wechselnden Gruppen mitfahren. Nach 4:55 h waren 95 km und 2700 hm absolviert und ich erreichte ausgepowert das Ziel. Zur 3. Runde abermals den Ettelsberg hinaufzufahren wäre heute nicht mehr drin gewesen. Aber vielleicht mal ein Ziel für 2017!


Max, unser Nachwuchstalent fuhr einen hervorragenden 2. Platz in der Ak ein. Auch Phillip machte wie gewohnt Gas und erreichte das Ziel im vorderen Feld. Andere BRTler hatten heute weniger Glück: Jörg R. musste wegen einer Panne vorzeitig aussteigen; Jörg W. hatte ebenfalls einen Platten, konnte aber seine Fahrt fortsetzen.


Fazit: fast 5 Stunden schönstes MTB-Fahren – also bin ich heute auch bei der Sinnsuche fündig geworden!!!


Ergebnisse:

Max: 2 (AK), 19. (gesamt)

Philip: 38. (Ak), 55. (gesamt)

Jörg W.: 50. (Ak), 142. (gesamt)

Jörg R.: dnf

Oliver: 7. (AK), 66. (gesamt)


Oliver

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Hobby DM Bad Salzdetfurth am 21.05.2016 (Bericht 2)


An diesem Wochenende war es endlich soweit, die Deutsche Hobbymeisterschaft in Bad Salzdetfurth stand an. Wie bereits letztes Jahr angekündigt, sind wir auch dieses Jahr wieder am Start. Und dieses Jahr sogar in starker BRT-Besetzung. Da das Rennen auch gleichzeitig der 1. Lauf für den XCO NRW-Cup war, peilte ich für dieses Wochenende zum ersten mal Topform an. Ich reiste nicht ganz unbegründet mit hohen Erwartungen an. Zum einen bot die Strecke einen für mich vorteilhaften technischen Anspruch, zum anderen habe ich im Winter und Frühjahr sehr intensiv trainiert. Da ich letztes Jahr bei sehr schlechtem Wetter auf dem zweiten Platz landete, wollte ich mir dieses Jahr natürlich den Titel holen. Wetter technisch dieses Jahr jedoch das komplette Gegenteil zum letzten Jahr. So musste dann also „Kurz im Staub kann jeder!“ (Zitat Volker Mehlan) bewiesen werden. Philip und ich hatten sogar die Ehre den 12 Stunden Renntag einzuleiten. Heute ebenfalls zum ersten mal gemeinsames Aufwärmen auf der freien Rolle mit neu durchdachtem Programm. Ganz in Profimanieren aufgewärmt ging es dann für uns in die Startaufstellung. Da die einzelnen Altersklassen in zeitlichen Abständen starteten, konnte ich mir einen Platz in der ersten Startreihe sichern. Mit besten Voraussetzungen sprintete ich also ins Rennen. Beim Start hatte offenbar niemand meiner Konkurrenten Lust (oder Power, man weiß es nicht) mit zu sprinten. Deshalb hatte ich unmittelbar nach dem Start bereits einige Meter Vorsprung. Das vorgelegte Tempo am Start hielt ich die ersten beiden Runden zunächst aufrecht, um meinen Vorsprung weiter auszubauen. Im Verlauf des Rennens durchmischten sich die verschiedenen Altersklassen auf der Strecke. Die letzten beiden Runden fuhr ich sehr flüssig, sodass ich das Tempo etwas rausnehmen, aber den Abstand zu den Konkurrenten noch halten konnte. Nach fünf Runden war das Rennen beendet und der Deutscher Hobbymeister Titel gesichert. Für mich ein unglaublicher Erfolg, welcher mir bestätigt, dass sich das harte Training mehr als gelohnt hat. Außerdem bin ich sehr froh, dass ich das Rennen dieses Jahr souverän an der Spitze fahren konnte und nicht stürzen musste, aufgrund technischer Inkompetenz anderer Fahrer auf dem Rad.

Mit diesem Resultat habe zumindest ich bewiesen, dass „Kurz im Staub“ nicht jeder kann. Eventuell kann es vielleicht doch jeder, aber an diesem Wochenende im BOP konnte ich es am Besten.

Als kleines unglückes Missgeschick verpasste ich meine Siegerehrung. Aber früher oder später musste das auch mal passieren. Dennoch hoffe ich, dass mir das vorerst nicht mehr passiert.


Fazit:

Wiedermal eine perfekte Strecke, die mir zu 100% lag. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass technisch anspruchsvolle Stellen der Strecke, wie z.B. der Rockgarden, für uns befahrbar gewesen wären. Aber im Endeffekt hat es Spaß gemacht und habe das erreicht, was ich mir vorgenommen habe.


Max

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Bad Salzdetfurth 1. MTB Spätschicht 3h am 21.05.2016

 

Nach unseren Läufen zum XCO-NRW-Cup war erstmal Pause angesagt. Olli hat sich nach Hause verabschiedet um seine Wunden zu pflegen und wir haben uns mit Kuchen der Begutachtung der fahrerischen Talente der Lizenzfahrer hingegeben, was teilweise mehr, teilweise weniger beeindruckend, immer aber interessant war. Aufgrund der für Sportler ungeeigneten Verpflegung auf dem Veranstaltungsgelände (Gyros, Gyros Pita, Pommes und dazu diverse Bier- und Whisky-Sorten) sind Maxe, Jörg, Siggi und ich kurzerhand nach Bad Salze Downtown geradelt und haben den örtlichen Pizza- und Nudel Lieferanten aufgesucht. Zurück am Ort des Geschehens wurde es dann langsam Zeit die Maschinen für die Spätschicht vorzubereiten und die Strecke einem Check zu unterziehen.

 

Derart vorbereitet konnten wir dann in die Startaufstellung ziehen und uns pünktlich um 19:00 Uhr auf die für dieses Rennen erweiterte Strecke begeben. Die ganzen steilen Abfahrten waren vorsichtshalber rausgenommen worden, so dass die Strecke technisch einen geringeren Anspruch hatte als noch am Vormittag. Dafür waren deutlich mehr Höhenmeter pro Runde zu überwinden, was die Angelegenheit für unser zweites Rennen an diesem Tag nicht eben erleichtert hat. Runde für Runde wurde mein Neid auf Maxe und Jörg größer, die als Zweierteam unterwegs waren.  Wäre für den Siggi und mich wohl auch eine gute Wahl gewesen, denn dann wären wir auch nicht die beiden ältesten Fahrer unter den Einzelfahrern gewesen (Der Tag hat uns wirklich nix erspart, am Vormittag noch Hobbysenioren, abends schon Methusalem).

 

Insgesamt ließ sich das Rennen unspektakulär abwickeln. Neben meiner langsam Probleme bereitenden Achillessehne war die größte Herausforderung die fehlende Streckenverpflegung, die sich bei den Temperaturen als echter Veranstalterfehler erwiesen hat. Besonders, weil diese vor Rennstart vom Streckensprecher noch groß angekündigt wurde. So bin ich dann nach knapp drei Stunden mit Kopfschmerzen wegen beginnender Dehydration im Ziel eingefahren und war dann auch froh, dass der Tag langsam zu Ende ging.

 

Der Siggi hat den Rennverlauf strategisch gestaltet und nach einem leichteren Sturz dann in der Wechselzone der Teamfahrer noch einen Plausch mit Jörg und Maxe gehalten, um so zu verhindern, dass die Rundenzahl ein ungesundes Maß überschreitet.


Ergebnisse:

Zweier-Teams

Jörg und Max 5. Platz

Einzelfahrer

Vokkar: 9. Platz SEN-fun; 30. Platz gesamt

Siggi: 19. Platz SEN-fun; 51. Platz gesamt

 

Fazit: Ein schöner Tag im Namen des MTB-Gottes. Für mich hat bis auf meine Verletzung alles gepasst. In der Orga sind noch kleine Verbesserungspotenziale drin, aber das ganze Orga-Team hat sich viel Mühe gegeben und ein großartiges Event gestemmt. Insgesamt war das BRT mit Ausnahme von Max nicht besonders erfolgreich unterwegs, aber das macht mir nicht mehr so viel aus, schließlich bin ich jetzt offiziell Hobby-Senior (wahlweise „Senior Fun"!), da nimmt man das radeln schonmal etwas lockerer ;-)


Vokkar

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Erstellt von Bornekamp Racingteam