Rennberichte

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Siggi in der Abfahrt
Olli im Pech
Philipp gut in Szene
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letzter Druck in die Kurbel

Bad Salzdetfurth 1. Lauf XCO-NRW-Cup am 21.05.2016

(Oder: Mein Hobby: Senior)

Heute mal wieder ein ganzer Tag im Namen des MTB! Wetterbericht war tadellöser, so stand von den Eckdaten einem wunderbaren Event für das BRT nix im Wege. Entsprechend war die Stimmung als Siggi und ich uns zu entspannter Uhrzeit um 8:30 Uhr auf den Weg ins Innerstebergland machten, um maximaleffektiv zwei Rennen an einem Tag zu bestreiten. Dort angekommen konnten wir gleich Max und Philipp beim Warmfahren auf der Rolle begrüßen und Jörg war natürlich auch schon dabei. 


Für die beiden Youngster und Treppchengaranten ging es dann auch schon recht bald in die Startaufstellung, so dass für uns nach Abholen der Startnummer leider keine Zeit mehr für einen Streckencheck blieb. Nicht so schlimm dachten wir und haben uns als Zuschauer der beiden Frühstarter einen Überblick über die Streckenverhältnisse verschafft, so haben wir jedenfalls gedacht.


Während Max das erste Rennen des Tages in seiner Klasse souverän dominiert hat, hatte Philipp leider wenig Glück und stand in Runde 4 mit Plattfuß am Streckenrand. Derart verlustig der wahrscheinlich vielversprechenden Position im Feld, konnte er leider nur noch mit einer Runde Rückstand ins Ziel kommen. Immerhin: Der Max hat in beeindruckender Überlegenheit den Titel des deutschen MTB-Hobbymeisters in der Klasse U19 eingefahren und diesen Titel auch gleich mit einer Ehrenrunde gefeiert.


Nach dem dann auch Olli dem Stau auf der A2 entronnen und eingetroffen war, ging’s recht bald auch für uns an den Start. Durch die BDR-organisierte Sortierung im Startblock kamen wir alle in den Genuss einer top Startposition in der ersten Reihe. Und dann ging es auch schon mit Volldampf los in die erste Runde, die für Olli, Siggi und mich dann auch die Kennenlernrunde sein sollte. Das war leider nicht so ganz geil und so waren einige Streckenabschnitte dann doch latent überraschend und der ein oder andere Verschalter blieb bei mir nicht aus. Für Olli lief’s allerdings noch schlechter und er hat seinen Renner beim Sturz etwas demoliert. Leider nicht nur den, sondern auch seinen von der Vogesentour noch geschundenen Körper, der wohl nicht auf Betriebstemperatur kommen wollte. Anders lässt sich wohl auch nicht erklären, dass ich ihn bis zu seinem Sturz hinter mir lassen konnte. 


Bei mir lief es also ganz gut, ich kam gut in Schwung und konnte das (Hobby-)Senioren3 Feld in der ersten Runde anführen. Die Form war also top und auch die Achillessehne (siehe Tourbericht Vogesentour im Blog) hat mitgespielt. Im Verlauf des Rennens hat sich dann aber gezeigt, dass ich das Tempo nicht halten kann. So habe ich mich dann langsam nach hinten durch das Feld gearbeitet. Das nächste Mal versuche ich mal die andere Richtung, Max hat’s ja vorgemacht. 


Immerhin war ich laut Streckensprecher bei der letzten Zieldurchfahrt noch in Schlagdistanz zum Podium und so hab ich in der letzten Runde alles in die Kurbel gedrückt, was noch da war und konnte noch zwei Mitstreiter hinter mir lassen. Das hat dann immerhin für den 4. Platz gereicht. Nicht ganz Podium also, aber zufrieden war ich dann doch.


Die Ergebnisse

Maxe: 1. U19

Vokkar: 4. SEN3

Jörg: 9. SEN2

Siggi: 12 SEN3

Philipp: 16. Herren

Olli: DNF

 

Fazit: Sehr geiles Ding der BOP in Bad Salze, da kann man gerne auch mal zum Techniktraining auflaufen.


Vokkar

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Deutscher MTB-Hobbymeister U19
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Bad Harzburg 8. Protective-Marathon am 24.04.2016

oder: dicke Beine im Schnee


Heute also Bad Harzburg, eine meiner Lieblingsstrecken der Saison. Trotzdem hatte ich die Hosen voll und schuld war der Wetterbericht. 


Die Vorhersage von 0°C zur Startzeit und Schneeschauer über die Renndauer haben dazu geführt, dass der Siggi und ich heute in der Frühe mit jeder Menge Winterklamotten im Gepäck das BRT-Mobil durch das versprochene Schneetreiben Richtung Bad Harzburg gelenkt haben.


Dort angekommen, haben wir sicherheitshalber erstmal noch n Käffchen getrunken und dann ganz gemütlich aufgerödelt. Allerdings nur, um beim anschließenden Warmfahren festzustellen, dass es doch gar nicht so bitterkalt war und wir doch wieder ein paar der Klamotten abstreifen konnten (das ganze Training im Winter hatte also auch seine guten Seiten). Sehr schön, schließlich war die Winterhose eigentlich auch schon für den Sommer eingemottet (und das darf sie bis zum November auch gerne bleiben). 


Pünktlich mit den ersten Schneeflocken ging's dann um 9:45 auf die Strecke und in die erste Runde. Ein erster Konkurrent war schnell gefunden: Olaf Flechtner, in Hellental noch mit schweren Beinen gestraft fuhr er gemeinsam mit mir die erste Rampe zum Traileinstieg hoch. Schön war an dieser Stelle noch, dass ich vor ihm einsteigen durfte. Oben angekommen jedoch hat er mir dann sein Hinterrad näher erläutert. Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits oberhalb der angepeilten Zielherzfrequenz unterwegs war habe ich sicherheitshalber mal lieber etwas rausgenommen und den Olaf erstmal ziehen lassen. Natürlich in der Hoffnung ihn mir später nochmal zurecht zu legen. 


Wenig erfreulich soweit, sah das in Hellental doch noch andersherum aus. Erfreulich dagegen war der Zustand der Trails: Forztrocken und schön viel Grip. Alles fahrbar, auch bergan. Vergessen war das ziellose Geschlingere aus dem Kellerwald. Also schön das Auf und Ab im winterlichen Harz genießen und bei der Bachdurchfahrt einen herzlichen Gruß in Richtung Andrea und Markus Nothrof geschickt, die es sich im verschneiten Unterholz lauschig gemacht hatten, um uns allen wieder beste Actionbilder zu liefern. 


Und weiter ging's dann Richtung Abfahrt zum Start-/Zielbereich um ein weiteres Mal die fiese Rampe in den Trail anzufahren. Noch war aber alles gut, Olaf in Sichtweite, Beine soweit noch in Ordnung. Aber igrendwie kam ich ihm nicht näher, verdammter Mist, im Gegenteil, der Abstand schien sich zu vergrößern. "Dieser Hund" dachte ich, "der überzieht bestimmt noch und dann packe ich ihn mir". 

...soweit der Plan. 


Um's abzukürzen: Bei Sonnenschein (Bergauf) und Schneeschauern (Bergab) hat sich der Rückstand auf Olaf kein bisschen verkleinert. War natürlich auch etwas vermessen zu glauben, dass sich ein alter grundlagenkilometergestählter Recke mal eben so auf einer Kurzstrecke von 4 Runden durch den Nordharz verschätzt. Das habe ich dann für ihn übernommen und mich in der letzten Runde nochmal richtig gequält. War natürlich auch ne super Strategie die schweren Beine aus dem Kellerwald mit Segmentejagen im Solling unter der Woche zu "regenerieren". 


Aber was soll's Spaß hat's trotzdem gemacht und das Wetter: Ja das war dann doch gar nicht so schlecht wie befürchtet. Das war's dann erst wieder bei der Rückfahrt im BRT-Mobil, aber das ist ja zum Glück geschlossen.

Zu den Ergebnissen:

Vokkar: 5.AK/26. ges. in 3h53m04s

Siggi: 8. AK/50. ges. in 4h18m55s


Vokkar

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SKS Bike-Marathon in Sundern am 23.04.2016


Heute stand das dritte Rennen der noch jungen Saison an. Zusammen mit Jens ging es nach Sundern, wo wir am diesjährigen Winterrennen teilnahmen. Winter? In der Tat waren es bei unserer Ankunft 4 Grad und der angekündigte Schneefall sollte auch noch kommen. Aber der Reihe nach:

Zunächst ging es wie in den Vorjahren zum Einrollen vom Ziel zum Start. Auf diesen 12 Kilometern wurde schon mal die Kleiderfrage geklärt: lang/lang, was sonst im Winter?

Jens startete heute auf der Kurzstrecke über 30 km mit 731 hm ich nahm mir wieder die Mittelstrecke mit 55 km und 1280 hm vor. Der größere Rest des Teams ist morgen in Bad Harzburg am Start (oder krank), daher die etwas dünne Besetzung.

Pünktlich um 10:45 Uhr setzte sich wieder der große Zug in Bewegung; glücklicherweise durfte ich wieder vorne starten. Die Einführungsrunde war wie immer etwas nervös, verlief aber ohne größere Vorfälle. Endlich im 1. Trail angekommen, hieß es den Puls in den roten Bereich zu treiben und möglichst dort zu halten. Das gelang recht gut und ich konnte in wechselnden Gruppen ganz gut vorankommen. Der Boden war dank der letzten trockenen Tage bis auf die üblichen Schlammlöcher gut fahrbar. Laut Veranstalter war die Strecke diesmal leicht abgeändert, aber dank meiner genialen Orientierungskünste fiel mir das nicht weiter auf.

Auf eine der Höhen kam es dann flockenweise von oben – endlich Schnee! Aber mengenmäßig war das kaum der Rede wert, ansonsten blieb es von oben trocken.

Ich konnte zwar heute nicht das Tempo des letzten Jahres fahren, kam aber bis bis zum Erreichen von Sundern bei Kilometer 50 gut klar. Vor allem die schön schnelle Strecke mit den schönen Abfahrten machten echt Laune!

In Erinnerung an das letzte Jahr hoffte ich, dass auch der berüchtigte Bergsprint in diesem Jahr den Veränderungen zum Opfer gefallen war. Aber kaum zu Ende gedacht, tauchte da wieder diese Wand auf. Ich überlegte mir nochmal kurz die Definition von Sprint und schaffte es irgendwie nach oben. Danach kamen kurz vorm Ziel noch eine paar fiese Rampen - die letzten 5 km waren hier, jedenfalls für mich, immer die heftigsten.

Nach 2:12 h kam ich dann doch ins Ziel, nachdem ich die falsche Abfahrt auf die 100km Runde dank aufmerksamer Streckenposten noch korrigieren konnte!

Für Jens lief es heute nicht ganz so gut, er hatte auf den letzten 800 m eine Reifenpanne. Dies kostete doch etwas Zeit, sodass er nicht ganz sein gestecktes Ziel erreichte.


Fazit: Auch Winterrennen haben ihre Reiz!


Ergebnisse:

Jens: 69. (AK), 234. (gesamt)

Oliver: 4. (AK), 42. (gesamt)


Oliver

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drüber, drunter und durch

Kellerwald-Marathon Gilserberg am 17.04.2016


Nach dem staubigen Einläuten der Rennsaison letzte Woche in Hellental stand mit dem Kellerwald-Marathon heute die erste richtige Herausforderung auf dem Menüplan. Richtige Herausforderung jedenfalls für mich, habe ich doch als einziger des Teams für eine echte Renndistanz gemeldet und nicht Kurzstrecke oder Pussysprint. Die Männerdistanz von 120 km war aber selbst mir zu heftig und so beließ ich es bei 2 Runden durch den heute gut gewässerten Kellerwald.

Auch Ausschlafen war im Gegensatz zu Hellental heute leider nicht drin, aber wir sind ja auch ganze Kerle und einer muss den Job ja schließlich machen. Deshalb ging es heute pünktlich um 5:45 Uhr mit Siggi los ins ferne Gilserberg, damit die ganzen freundlichen Helfer im hessischen Ländle ihre Vorbereitungen nicht umsonst getroffen haben.

Nach den üblichen, heute schon besser geübten, Vorbereitungen (Startnummer holen, Umziehen, Warmfahren) ging es für mich pünktlich um 9:00 in zwei matschige Runden. Zum Glück möchte ich sagen, musste ich mir von den kilometerunwilligen Teamkollegen doch Unmäßigkeit vorwerfen lassen ob der gebuchten Distanz. Dazu nur soviel: 
Kurz im Staub kann jeder!
Ich aber will was haben für mein Startgeld und die investierte Zeit. Und heute gab's im Kellerwald haufenweise.

Nach einer wie immer unnötig nervösen Einführungsrunde um das Dorf, ging's mit Schmackes auf Asphalt zum ersten Wiesenweg, der wenn auch noch weitestgehend unbefahren dennoch massiv überwässert war. Die kleinen Gumminubbel, von Schwalbe (VR) und Tufo (HR) in weiser Voraussicht auf die Laufflächen meiner Reifen vulkanisiert, zeigten sich jedenfalls bereits hier latent überfordert. Immerhin blieb ich im im Gegensatz zu dem ein oder anderen Mitstreiter im Sattel, wenn auch nicht immer ganz richtungssicher.

Nach dem Gerutsche über Wiesen- und Feldwege kam das Übliche Auf und Ab über Waldschotterwege, welches sich erstaunlich Herzfrequenzfest bewältigen ließ. Die ganzen Grundlagenkilometer im Winter waren doch nicht umsonst (Aber wann ist Radfahren auch jemals umsonst gewesen?), abgewechselt von immer wiederkehrenden Rutschpartien über Trails, die ebenfalls nicht frei von Regeneinfluss geblieben waren. Hierbei zeigte sich die erste Runde noch leicht überbevölkert. So ging's dann also noch komplett tiefenentspannt durch den Start-/Zielbereich in die zweite Runde. Jetzt konnte langsam daran gegangen werden den Mitbewerbern um das vordere Mittelfeld zu zeigen, wo der Bartel den Most holt, der Frosch die Locken hat, der Hammer hängt, ... oder so. Lief jedenfalls ganz geschmeidig die zweite Runde, die Trails waren schön aufgeräumt und teilweise sogar saubergefahren und im Uphill konnte ich einen nach dem anderen kassieren. Nur die Kette lief nach Dauerbeschuss durch Matschepampenquatsch nicht mehr so richtig geschmeidig über die Zähne der Ritzel und Kettenblätter. Aber so lange es sich bewegt, kann es gefahren werden und so ging's weiter Richtung Ziel. 

Leider hat mich dabei mal wieder die Übermotivation ergriffen und so habe ich ein recht tiefes Matschloch übersehen. Mein Vorderrad aber nicht und so hat es sich spontan mit diesem verheiratet, was dazu geführt hat, dass ich eine komplette Fangopackung nehmen durfte, den eben kassierten Mitfahrer wieder ziehen lassen musste und der als abgehängt gewähnte Drecksack (das waren wir zu diesem Zeitpunkt breits alle) sogar auch noch vorbei zog. Und schalten ging mit komplett eingesauten Handschuhen und Lenker auch nicht eben besser. 

Den so aufgebauten Frust habe ich dann in Drehmoment gewandelt und die beiden Konkurrenten wieder eingesammelt (und noch den ein oder anderen mehr) und bin mit Volllast Richtung Ziel gestampft, welches zum Glück nicht mehr allzu weit war. Dort angekommen musste ich dann feststellen, dass es die Kollegen teilweise noch schlimmer getroffen hatte: Philips ist das Schaltwerk abgerissen, Siggi hat den Umwerfer verloren und am schlimmsten: Jörg und Maxe mussten schon wieder nach Haus fahren. Fluch der Kurzstrecke. 
Immerhin: Ganz umsonst waren auch diese beiden Recken nicht gekommen, konnte Jörg doch den Sprint mit Platz 1 für sich entscheiden, bravo!

Die weiteren Ergebnisse:

Jörg: 1. AK, 25km Schlossbergsprint
Maxe: 5. AK, 40km
Olli: 6. AK, 40km
Vokkar: 7. AK, 80km
Siggi: 28. AK, 40km
Philip: dnf

Fazit: Kellerwald fahre ich die Mittelstrecke überhaupt nur noch wenn's nass ist (oder war)

Vokkar

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Warm-Up Marathon Hellental am 10.04.2016 #2


Hier noch ein zweiter Bericht über das erste Rennen des  Jahres, aus meiner Sicht (Philip).

Gestern bei der Vorbelastung entschied sich Bennet noch spontan für einen Start – zum Glück.

Das alljährliche Warmfahren und Plaudern vor dem Rennen mit Teamkollegen, Freunden und Bekannten stimmte mich schon positiv ein und lockerte die Atmosphäre etwas.

Bennet startete schlecht, fuhr gut am Berg – und wurde Dritter. Letztes Jahr noch mit Angst vor der steilen Wiese, konnte er die schlechten Erinnerungen in diesem Jahr durch ein Podium wett machen!

Aus der 5. Oder 6. Reihe heraus versuchte ich am Start in die erste Rampe nicht gleich zu überziehen, fuhr mit meinem Trainingspartner Tom Haber trotzdem schnell und konstant hoch. Oben angekommen ging es dann mit Vollspeed die Gruppen vor uns jagen. Auf den flachen Stücken oben im Wald konnte man alleine nicht bestehen, so wurde die Gruppe sehr wichtig. Als Olli dann von hinten kam, arbeiteten wir uns mit der immer größer werdenden Gruppe weiter nach vorne. Entweder im Wind oder an zweiter/dritter Position fahrend kam ich dann an den Punkt, in dem ich die Gruppe das erste Mal verkleinern wollte. Nach mehr oder weniger erfolgreichen kurzen Attacken an kurzen Anstiegen und Windkanten rollte ich schließlich auch auf Jörg und seine kleine Gruppe auf. Auf dem Weg bis zum nächsten Trail formierte sich eine sehr große Gruppe, die leider auch im Trail nicht aufgelöst werden konnte. Die lange Schottergerade auf dem Weg zum zweiten, kleineren Loop der Runde war wieder geprägt von Windschattenarbeit und kurzen Antritten. Vor dem zur Wiese führenden Trail setzte ich mich dort an die Spitze, um an der Wiese möglichst die Gruppe zu zerreißen. Oben angekommen stellte ich dann auch fest, dass ich die Gruppe auf 4 Leute verkleinern konnte. Nach dem Wurzeltrail und kurzem Auf und Ab ging es über einen weiteren Trail und eine schlecht rollende Wiese zum Start/Ziel zurück. An der steilen Rampe im Dorf waren wir dann zu dritt. Leider formte sich oben wieder eine größere Gruppe, da ein Fahrer mit Defekt wieder im Rennen war und die Anderen mitzog. In der zweiten Runde war das Tempo im Wind nochmal härter, und die Gruppe wurde schließlich kleiner. Am Anstieg vor dem ersten Trail wurde das Tempo nochmal forciert, so dass wir auf der Schottergeraden in einer deutlich kleineren, aber immer noch sehr großen Gruppe waren. Gleichzeitig fuhr während der gesamten zweiten Runde mein Konkurrent für die Herrenklasse mit, was meinen Handlungszwang erhöhte. So sollte die Wiese mir nochmal als gute Möglichkeit dienen, die Initiative zu ergreifen. Leider machte ein fast auftretender Krampf einen Strich durch die Rechnung, und mein Konkurrent konnte fast an mir vorbeifahren. Oben angekommen waren wir dann nur noch zu Zweit. Ich fuhr zunächst vor, dann er. Am letzten Anstieg schaltete ich nochmal hoch, griff an und konnte als erster in den Trail am Funpark fahren. Hier gelang es mir dann auch, einen kleinen Vorsprung herauszufahren. Das klappt jetzt, dachte ich mir. An der beschissenen Wiese war er dann aber wieder dran, und ich musste voll reintreten um zu sehen, dass er immer noch dran ist. Kurz vor Ende des Stücks konnte ich dann aber sehen, dass er anscheinend aufgegeben hatte, da mein Vorsprung endlich wuchs. In der letzten Kurve sah ich noch Max, der dann eine Sekunde eher ins Ziel rollte und seine Altersklasse so locker für sich entscheiden konnte. Für mich sprang der zweite Platz in der Herrenklasse und der 11. Platz gesamt raus.

 

Alles in Allem ein super Rennen für mich, der Druck stimmte schon, und ich konnte oft die Initiative ergreifen, was mir in dem letzten Jahr bisher nie gelang. So kann es weiter gehen!!


Philips



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Erstellt von Bornekamp Racingteam