Rennberichte

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FWEC Osnabrück am 08.11.2015

Am Samstag das Rad getauscht, provisorisch nach dem Mtb-Training noch 5 Kilometer Auf-Absteigen und allgemein Cyclocross steuern geübt. Am Sonntag sollte dann einfach im Rennen geübt werden, ist ja eh das Beste.

Der Kurs stellt sich als nahezu Mtb-fähige Strecke heraus, mehrere treten auch mit diesem an. Eine Waldstrecke mit vielen Trails und auch Wurzeln, viel auf und ab, kaum flach, matsch, engen Kurven, einem zu überspringenden Baumstamm und einem langen Matschanstieg, den man wohl hochlaufen muss.

Nach einem Start aus mittlerer Position ging es zunächst voran bis auf Platz 9, schließlich sollte es ja nur 30min gehen und die würde man wohl locker am Limit fahren können. Der Matschberg wurde mit 190 Puls hochgelaufen und langsam gewöhnte man sich an das Rad, allerdings machte die holprige Strecke teilweise Rückenprobleme, die eher zunahmen. Auch das fehlende Trinken im Rennen erfordert etwas Gewöhnung. Als dann bei einer Rundendurchfahrt nach 25min nicht die Klingel läutete, wusste ich, dass es doch länger wird. So wurde ich dann nach und nach überholt, da weder Rennhärte noch viel Motivation übrig geblieben war, als ich aus der Top 10 raus war. Nach 43 Minuten (Frechheit! :D) und ordentlichen Pulswerten sprang immerhin Platz 14/22 in der Herrenklasse raus..


Philip

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FWEC Bruchhausen-Vilsen am 01.11.2015

Dies sollte eigentlich das erste Rennen werden. Frisch aus der Saisonpause am Vorabend noch mit einem Kumpel 2:30 im Dunkeln gefahren, sollte es dann auch am Sonntag in die CX-Saison gehen. Ein kleiner Fehler, welcher zu einem Materialdefekt beim Warmfahren führte, war der Grund um  dann doch nicht zu fahren. Peinlich :D Aber die Lust war geweckt und so wurde am nächsten Wochenende durch einen Tausch mein Wintermtb gegen ein Focus Mares Ax 1.0 Ultegra aus 2012 getauscht :)


Philip

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                                                 Cyclocross-Saison 2015/16

Nachdem im letzten Jahr Cyclocross noch skeptisch beäugt wurde, hatte ich schon im Sommer daran gedacht, dieses Jahr Cyclocross-Rennen zu fahren. Zielsetzung ist trotz allem nur ein Trainingsreiz, ich trainiere nicht speziell auf die Rennen sondern fahre sie voll aus dem Training heraus. So kommt es auch, dass ich manchmal mehr als vorbelastet am Start stehe. Die Rennserie des Focus-Weser-Ems-Cups ist aufgrund der Lage und der vielen Rennen interessant, ein Deutschland-Cup Rennen in der Nähe sowie ein Rennen der (letztes Jahr noch Panther-Cross-Serie) sowie die Teilnahme an der Hobby-DM sind geplant.

Starten werde ich in der Klasse „Herren“: Jahrgang 1977-2000.


Philip

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im Schweinsgalopp
im Flatterbandparadies
im Sandkasten
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(c) Henri 2015

Cyclo-Cross Harxbüttel am 07.11.2015


Oder: Nach der Saison ist vor der Saison und seit heute auch während der Saison. 

Deshalb war ich heute bei meinem ersten CX-Rennen in Harxbüttel bei Braunschweig und ab sofort kenne ich den Begriff "Off-Season" nicht mehr.

Im Ernst: Wie geil war das eigentlich und mit wie wenig Aufwand kann man ein Rennspektakel für Radler aufziehen? Obwohl eher kleinere Veranstaltungen gewöhnt, war ich heute doch tief beeindruckt und hab gelernt was ein wirkliches Low-Budget-Event ist: Etwas Flatterband im Wald verteilt, zwei Transporter vor einen Holzverschlag gestellt, fertig ist der Spielplatz.
Kein Schnickschnack, kein Sani, keine Wurstbraterei, kein Kuchenverkauf, ...
Dafür: Kleines Startgeld, prompte Siegerehrung und ganz viel Offroadspaß.
Ok, auch etwas Verwirrung bei der Ergebnisliste, aber wer will schon kleinlich sein, wenn man just die Gelegenheit hatte, die komplette Beinmuskulatur mit Laktat zu fluten.
Zu den Daten: Das Rennen war für 30 Minuten angesetzt, das hat bei mir für 7 Runden mit 11,4 km und 20 Höhenmetern (!!) gereicht.
Insgesamt ist die Runde in Harxbüttel ne klassische Drückerrunde, keine Höhenmeter (s.o.) dafür die unvermeidlichen Sand und Holzhindernisse.
Was die Sandkisten angeht, so hatte ich als Hobbyfahrer den Vorteil MTB-Reifen benutzen zu dürfen, so dass ich im Gegensatz zu vielen durchfahren konnte. Bei den Holzhindernissen war ich dafür etwas im Nachteil. Ich bin halt mehr so der Radfahrer und weniger so der Radträger.
Jetzt bleibt mir nur noch auf die Bilder von Andrea und Markus zu warten, denn die beiden waren natürlich auch wieder am Start.
Und wenn mir der Himmel nicht auf den Kopf fällt, dann bin ich in Neubrück am 19.12. auch wieder dabei. Und mit etwas Glück kommt wieder die ganze Familie mit!

Vokkar
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FischteichHÖLLE Peine am 04.10.2015


Erfolgreich überstand ich meinen Geburtstag und lehnte dezent jegliche Kuchenangebote ab, denn ich wusste, am Wochenende steht das letzte Rennen der Saison an.

Zugegebenermaßen reisten wir mit etwas gedämpften Erwartungen nach Peine zur Fischteichhölle, da wir uns eine eher weniger interessante Strecke vorstellten. Das nicht ohne Grund, denn eine Runde von ca. 10km Länge mit 50 Höhenmetern hört sich nicht sonderlich anstrengend an. Wir dachten also an eine Strecke mit vielen langen Geraden, ohne technische Abfahrten und keine steilen Berge, so zu sagen ein genaues Gegenstück zu unseren „Lieblingsstrecken“!

In dreifacher Besetzung versuchte das BRT an diesem Wochenende noch einmal entscheidende letzte Punkte für die Challengewertung mitzunehmen, wobei meine Platzierung nicht mehr gefährdet war.

Olaf und Jörg starteten um 9 Uhr auf der Mittelstrecke, sprich 5 Runden, und ich wurde verschont und durfte die Kurzstrecke „genießen“ (2 Runden).

Auf der Mittelstrecke gelang es Olaf leider nicht, einen Punkt mehr zu erreichen, welcher ihm letztendlich in der Gesamtwertung auf Platz 3 fehlt. Er platzierte sich im Rennen über die 5 Runden auf Platz 6 in seiner Altersklasse und Jörg schaffte es auf Platz 5. So war die Entscheidung über die Challenge Gesamtwertung 2015 in der Senioren 1 Klasse gefallen. Jörg konnte seinen zweiten Platz vom letzten Jahr erfolgreich verteidigen und Olaf landetet auf dem vierten Platz.

Für mich war das Rennen nicht nur das Letzte dieser Saison, sonder gleichzeitig auch das Erste mit meinem neuen Garmin Edge 1000. Vor dem Rennen erfuhr ich sogar, dass die Strecke doch sehr gut sei und tatsächlich anstrengend, weshalb ich mich selbst überzeugen musste und die Strecke abfuhr. Resultat: ehrlich gesagt, wurden unsere „Vorurteile“ vollständig widerlegt! Wie immer bis in die Fußspitzen motiviert stand ich dann in der zweiten Reihe am Start mit dem Ziel den Sieg einzufahren. Außerdem nahm ich mir vor, gleich nach dem Start an dem Lokalmatador Benedikt Bürmann dran zu bleiben. Das gelang mir auch sehr gut, ich konnte das Tempo bestens mitgehen und so fuhren wir fast das ganze Rennen in einer vierer-Gruppe. Nach der ersten Runde wurde unsere Führungsgruppe lautstark von den Fans an der Strecke bejubelt.

In der letzten Runde fuhr ich auf Position 3, aber ich wusste, dass niemand aus meiner Altersklasse vor mir war. Es ging also nur noch um den Gesamtsieg der Kurzstrecke. In einer der letzten Kurven vor dem Ziel folgte eine etwas längere Grade, welche ich mir für einen letzten Angriff aussuchte. Durch die großartige Unterstützung am Streckenrand von Olaf und Jörg konnte ich nochmal alles geben und mich durch einen Sprint an die Spitze setzten. Bis zum Ziel ging es nur noch durch einen engen Trail, in dem ich nicht mehr überholt werden konnte. So hieß es dann also Gesamtsieg über die Kurzstrecke mit einer Zeit von 52:06 Minuten.

Gleichzeitig auch der Sieg in der Klasse U19, was dann auch den Sieg in der Challenge4mtb 2015 bedeutete.


Ergebnisse:

Jörg: 5. Platz Senioren 1 2. Gesamt Challenge4mtb

Olaf: 6. Platz Senioren 1 4. Gesamt Challenge4mtb

Max: 1. Platz U19 1. Gesamt Challenge4mtb


Fazit:

Mit der Fischteichhölle geht meine erste, sehr erfolgreiche Saison zu Ende. Die Strecke war deutlich besser als erwartet und wir hoffen, dass dieses Event nächstes Jahr erneut statt findet.


Max

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Siegerehrung der Gesamtwertung der Trophy

Langenberg-Marathon vom 4.10.2015


Bei vielversprechendem Wetter ging es gestern traditionsgemäß zum Saisonabschluss nach Langenberg, um das Abschlussrennen der Marathon Trophy zu bestreiten.

Neben Jörg W, Jens und mir war auch Philip angereist, um das BRT-Team zu vertreten. Philip und Jens traten auf der Kurzstrecke (39km/ 1000hm), Jörg und ich auf der Mittelstrecke (72km/ 2000hm) an.

Die ersten Sonnenstrahlen konnten wir bereits im Startblock genießen, so dass die frischen Temperaturen bald vergessen waren. Nach kleinen Verzögerungen ging es endlich los und die Meute nahm die ersten Kilometer in Angriff. Ich versuchte direkt mal ordentlich Gas zu machen, was diesmal auch endlich funktionierte. Es fand sich schnell eine zügige Dreiergruppe die fast die gesamte erste Runde funktionierte. Ich verdrängte meine Befürchtungen es zu schnell anzugehen, dafür lief es einfach zu gut. Die Trails waren sehr gut fahrbar und machten daher auch richtig Laune. Die Anstiege meist lang und gleichmäßig – so mag ich das.

In der zweiten Runde musste ich die Jungs in meiner Gruppe aber ziehen lassen, das war mir dann doch etwas zu viel auf Dauer. Meist allein kam ich aber weiter gut voran und kämpfte mich bis zum letzten Anstieg vor. Jetzt fiel mir aber doch wieder der Name der Veranstaltung ein (!), denn der Berg wollte diesmal echt kein Ende nehmen. Viele schiebende Fahrer der Kurzstrecke ließen mich auch mal kurz darüber nachdenken, ob das nicht weniger anstrengend wäre. Aber das war natürlich keine echte Option, so dass ich doch fahrend oben ankam. Auf den letzten Kilometern bergab waren die Schmerzen schnell vergessen und nach 3:06 h erreichte ich das Ziel.

Jörg und Jens waren ebenfalls sehr zügig unterwegs – Jens konnte sein Ergebnis zum Vorjahr um 21 Plätze in der AK verbessern! Nur Philip hatte Pech mit einem Platten, wodurch er einige Plätze verlor.

Auch im Anschluss blieb dann noch viel Zeit für Bekannte und Freunde, die ja fast jedes Wochenende den gleichen Wahnsinn auf sich nehmen.

In der Trophy-Gesamtwertung landete ich mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2 :).

Fazit: Ein perfekter Saisonabschluss!!


Ergebnisse:

Philip 41. gesamt 16. AK

Jens 113. gesamt 28. Ak

Jörg W 27. gesamt 10. Ak

Oliver 15. gesamt 5. Ak


Oliver

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Erstellt von Bornekamp Racingteam