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Offenes Trainingsrennen BRT


Es ist bereits Mitte Februar und das Training wird spezifischer.
Daher bietet das BRT hier die ultimative Möglichkeit der Formbestimmung und kündigt das erste Trainingsrennen des BRT auf der Horst-Runde in Holzminden an.

Termin: Samstag 05. März 2016; 14:00
Treffpunkt: klick (nicht am Titel "26.02." stören, Termin ist der 05.03.!!)
Achtung: Die Strecke ist nicht offiziell freigegeben und nicht markiert, Teilnahme ist privates Vergnügen und erfolgt auf eigenes Risiko.

Ablauf: Ab 14:00 fahren wir die Runde von ca. 4.5 km und 150hm einmal gemeinsam und langsam ab. Danach heißt es eine Stunde full throttle für alle. 

Wer die meisten Runden schafft gewinnt (wer auch sonst?)

Wertung nur nach Einlauf, keine Altersklassen
ohne Zeitnahme
Ohne Anmeldung
Ohne Startgebühren
kommt einfach vorbei

Auf den Gewinner wartet eine Packung Bornekamp Racing Schnaps.
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my two cent

Die Spezies Radfahrer


Gibt es sie? Wie sieht sie aus? Was unterscheidet sie vom Normalbürger? Ist sie oder der Radsport gefährdet? Gibt es Parallelen zu anderen Sportarten?


Fragen über Fragen, hier der Versuch einer Abhandlung:
Jajaja, es ist schon klar, hier redet ein Betroffener über sich selbst. Nein werter Freund und geneigter Leser ich habe nicht den Anspruch möglichst objektiv ein Schlaglicht auf eine besondere Gruppe von Mitbürgern zu werfen, vielmehr geht es darum, sozusagen aus erster Hand, eine Denkschrift über die Abgründe der radelnd fortbewegten Seele zu verfassen.


Immer wieder liest man Texte, die „unseren schönen Radsport“ in Gefahr vermuten. Was ist die Ursache dieser fatalistischen Vermutung? Und, viel wichtiger, warum ist der Radsport „schön“?


Dazu möchte ich die Gruppe „der Radler“ zunächst unterteilen. Ich kenne z.B. zahlreiche Zeitgenossen, die radeln einfach nur. Also sie fahren, um von A nach B zu kommen und das möglichst effizient. Diese Kollegen wollen offenbar Zeit und Geld sparen, haben aber mit Sport im eigentlichen Sinn nichts am Hut, fallen also aus der Betrachtung raus.
Dann gibt es eine weitere Gruppe, den sogenannten Touren- oder Genussbiker. Sportliche Ertüchtigung spielt hier schon eine, wenn auch untergeordnete Rolle. Auf der Suche nach dem nächsten Kaffee/Kuchengedeck bleibt hier meist wenig Zeit sich an Wohl und Wehe des Sports abzuarbeiten.


Kommen wir also zum sportlich ambitionierten „Biker“, der aus eigenem Selbstverständnis heraus an sich selber feilen und arbeiten möchte, um in der sportiven Kompetition 1. sich selbst und 2. den Gegner beim „Imkreisfahren“ zu zermürben. Merkwürdige Idee möchte man denken, allerdings nicht so merkwürdig, dass sich schon unsere Vorväter kurz nach Erfindung des modernen Fahrrades nicht entblöden konnten, genau so etwas zu ihrem Zeitvertreib auszuüben. Inzwischen gibt es sogar Menschen, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das heißt die Gesellschaft bezahlt dafür, sich diese Zurschaustellung der Selbstgeißelung anzusehen. Es muss, wenn auch nicht zwingend schön, so doch zumindest sehenswert sein.


Damit ist zwar die Frage, warum der Radsport schön sei, nicht beantwortet, stellt aber ihre Relevanz auf ein eher untergeordnetes Niveau. Übergeordnet verbleibt die vermutete Gefährdung des Sports, die sich, so einige Bedenkenträger, aus einem nur als mangelhaft zu bezeichnenden Willen zur Übernahme von Verantwortung ergibt.


Man kann als gesichert annehmen, dass es Mitmenschen mit mehr Hang zur Übernahme von Verantwortung und solche mit weniger gibt. Ich bin mal so tolldreist, zu behaupten, dass das auch gut so ist. Stellen wir uns nur mal vor: Alle Menschen hätten den gleichen Hang zur Übernahme von Verantwortung und damit verbunden den Anspruch auf Entscheidungsgewalt (vulgo: Macht). Nicht auszudenken, zu welchem Kompetenzgerangel es dann käme. Daher stelle ich die zugegeben gewagte These auf, dass es beim Beklagen dieser Indifferenz nicht darum geht, mehr Freiwillige bei der Übernahme von Verantwortung zu finden, sondern vielmehr darum, den eigenen Einflussbereich zu erweitern. 


Zu diesem Zweck möchte man sich gerne im Pool der nur locker organisierten Gruppen bedienen, da hier unterentwickeltes Engagement für den Sport vermutet wird. Ungeachtet des dabei unterschätzten Engagements wird dabei vergessen, dass es nur eingeschränkt sinnvoll ist, ein sportliches Event ohne Rennfahrer dafür mit ausreichend Helfern zu veranstalten. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass sie das Salz in der Rennsportsuppe sind. Man stelle sich nur mal z.B. eine Tour de France Etappe vor, bei der nach Durchfahrt des Werbetrosses Schluss ist, da die Teams in ihren hübsch designten Trikots aufgrund von organisatorischen Pflichten nicht mehr selber zum Fahren kommen. Ich vermute hier direkten Einfluss auf die Beliebtheit der Veranstaltung. Im Hobbybereich kommt erschwerend hinzu, dass die Teilnehmer, durch bezahlen einer Gebühr, maßgeblich zur Finanzierung des Events beitragen und durch Quersubventionierung sogar Kosten tragen, die das Anbieten einer Rahmenveranstaltung wie z.B. Linzenzwertungen erst ermöglichen.


Fazit: Reflektierend auf die eingangs gestellten Fragen kann man wohl zusammenfassend behaupten:

  • Es gibt ganz offenkundig die Spezies Radfahrer.
  • Sie ist bunt.
  • Abgesehen von einer erhöhten Schmerzaffinität unterscheidet sie nichts vom Normalbürger!
  • Der Radsport ist bei ausreichender Versorgung mit Material in passender Größe kaum gefährdet!
  • Abgesehen vom Bewegungsmuster gibt es sehr wahrscheinlich zahlreiche Parallelen zu anderen in Vereinen organisierten Sportarten.

Vokkar

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Leistungsdiagnostik und endlich ein Trainer…


Anfang Dezember wollte ich es mal wieder wissen: Geht da noch was beim zukünftigen Sen III -  Fahrer?

Also auf nach Frankfurt ins Radlabor. Ich fand ein stylisches und professionelles Institut mit sehr netten Mitarbeitern vor. Darunter Tim Böhme, der als Bulls Profi-Fahrer ja vielen bekannt sein dürfte. Es wurde neben einer Sitzpositionsanalyse und einem  Bikefitting auch eine Leistungsdiagnostik in Form eines Laktat-Stufentests durchgeführt.  Das hieß schön auf dem Ergometer in 20 Watt - Schritten, die jeweils 3 Minuten zu treten waren,  Gas machen bis nix mehr geht.  Das war auch bald bei 340 Watt geschafft,  sodass ich nach dem Duschen doch ein für mich sehr ernüchterndes Ergebnis präsentiert bekam. Die Leistung W/Kg an der Schwelle lag deutlich unter der letzten Messung vor zwei Jahren, die allerdings im März und bei einem geringeren Körpergewicht stattfand. Bei einer anschließenden kompetenten Beratung und ausführlichen Besprechung mit meinem zukünftigen Trainer bekam ich alles schriftlich.

Auf der Rückfahrt überlegte ich dann doch, ob ich mich nicht auch zu den Ruheständlern beim BRT gesellen sollte und welcher Job beim BRT dann wohl für mich in Frage kommen könnte, wie Betreuer oder Teambusfahrer.

Zuhause angekommen loggte ich mich dann doch mal in die Datenbank des Radlabors ein, schließlich hatte ich einen vierwöchigen Trainingsplan mitgebucht. Dieser startete direkt mit einem Ruhetag -  das ging ja.  Am darauf folgenden Tag ging es aber los und ich hatte jeden Tag mein vorgegebenes Programm in Form von Radfahren oder Krafttraining zu absolvieren. Neu war für mich u.a. das sehr häufige Fahren im GA1 (extensiver) Bereich, der bei  mir bei einer Hf von 105-128/min gemessen wurde. Bisher war ich selbst bei längeren Grundlageneinheiten doch meist im GA 2 Bereich bei 15-20 Schlägen mehr unterwegs. Dafür war aber jetzt laut Trainer auch einmal in der Woche 4 h GA1 zu absolvieren, was dann bei zunächst gefühltem Rumgeeiere zum Ende auch richtig anstrengend wurde. 

Motivierend war es, nach dem Training die gefahrenen Einheiten einzutragen und in der Wochenauswertung sogar die Vorgaben übertroffen zu haben (ich hatte mir z.B. noch zusätzlich eine Laufeinheit pro Woche gegönnt).  Klar, das ist eigentlich nicht Sinn der Sache, aber ich hatte im Institut meine Wochentrainingszeit mit 9 h doch zu niedrig angegeben. Und weniger fahren als vorgegeben geht natürlich auch gar nicht - man möchte den Trainer ja schließlich nicht enttäuschen ;-)


Fazit:

Der vierwöchige Plan war auf jeden Fall ein echter Motivationsbringer und brachte mir auch viele neue Erfahrungen in Sachen Trainingssteuerung. Auf Dauer ist dies aber auch ein nicht ganz billiges Vergnügen. Mein  weiteres Training werde ich aber auf dieser Basis zunächst wieder selbst planen und mir (mit Hilfe der einschlägigen Literatur) entsprechende  Pläne fertigen. Die Grundlagen der Planungen des Radlabors behalte ich aber bei und passe den Plan an den Jahresverlauf an. Ob es leistungsmäßig was bringt? Fragt mich im Frühjahr!

Ach ja, ab April 2016 bin ich natürlich wieder am Start!


Oliver

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Bukit Timah Singapur - Jungel Trail vom Feinsten


Jaja, ich arbeite auch, doch selbst in Asien gibt es Wochenende. Dieses verbrachte ich auf dem MTB in Singapur. Singapur? Ist doch n Stadtstaat und man kann da nicht biken - Pustekuchen, kann man sogar hervorragend.

Bereits vor einigen Jahren habe ich hier unliebsame Bekanntschaft mit dem glitschigen Waldboden machen dürfen und war entsprechend gewarnt. Unterwegs war ich diesmal auf einem KTM29 mit defekter Gabel, quasi Rigid. Los gings vom Shop und schnell gemerkt, daß Singapur ja Linksverkehr hat - das war knapp.

Nach 400 m ging es dann in den Trail. Dieser ist super beschildert mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten und 6 km lang. So kann man doch recht abwechslungsreich km sammeln. Längere Steigungen gibt es nicht, es ist eher ein klassischer XC Trail mit ständigem Auf/Ab Wechsel und zu meiner Überraschung zum Teil sehr anspruchsvollen Passagen. Der Untergrund ist feucht, glitschig, zum Teil sandig und felsig wie am Gardasee. Mit meinem Epic hätte es nochmal soviel Spaß gemacht, aber auch so war es einfach der Hammer. Sattgrüne Riesenblätter, echter Dschungel und jede Menge Tiere. Riesige Tausenfüßler, Schmetterlinge und sogar Affen, die hier in den Bäumen wohnen - hammergeil.

In einem Uphill Teilstück habe ich mich dann ziemlich erschrocken, als sich ein großer Ast vor mir als 1,50m langer Waran erwies, der schnell genug das Weite gesucht hat. Ansonsten hätte nur noch der Lizard Hop geholfen.

Konditionell ist der Trail mit dem Stadtparkkurs in HOL zu vergleichen, nur technischer und aufgrund des Klimas deutlich anstrengender. Ich gebe zu, die 33°C und extrem hohe Luftfeuchtigkeit hatte ich unterschätzt. Nach 30 Minuten gab's keine trockene Stelle mehr an mir, die Haut der Hände hatte sich aufgeweicht und erste Blasen bildeten sich - krass.

Schön waren auch die Grillen, die sich so anhörten, als wenn der Reifen Luft verliert, worauf ich am Anfang 2 mal vom Bike gestiegen bin, um den Reifen zu checken - die Mistviecher ;-)


Fazit: Unbeschreiblich, nächstes Mal wieder. Für Details check: http://www.singaporemtb.com/bukit-timah-mtb-trail-aka-beetee/



Dirk

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Bikeracing Indonesia


Salaam aus Jakarta, Indonesien. Momentan sammel ich einiges an Flugmeilen für meinen geschätzten Arbeitgeber, Biken wird da natürlich nicht vernachlässigt. Heute war ich aber eher als Beobachter unterwegs mangels Bike und Information.

Los gings um halb 5 morgens, als mich wummernde Bässe aus dem Bett scheuchten. Ein Blick aus dem 21. Stock des Hotels ließ nichts erahnen, also wieder ab in die Koje. Unruhig hin und her gewälzt, sollten The Prodigy mich vielleicht bis Jakarta verfolgen - Hamburg war ja schon geil.

Um 9 wurde ich dann vom Bass Stakkato aus dem Bett vibriert, leider nicht die Harcore UK Kultkombo aber Indonesischer Hardcore Rap - auch gut.

Also runtergestiefelt zum 500m entfernten Gelände und was sah ich? Eine Mischung aus MTB, Strassenrennen mit Abschlußparty. Zum Abschluß gabs Konzerte und feinste Curries, nicht P. Jentschuras Moppelkotze - da können wir noch was lernen Jungs!

Bikes gecheckt, Carbon gabs mangels Kohle nicht, immerhin Fatbikes, vermutlich für den Monsun, da hier eigentlich alles zu betoniert ist.

Zu guter Letzt noch Trikots gecheckt, feinste Fälschungen von Specialized, Scott und GT. Auch noch Langarm und bei der Stoffqualität verliert man locker 4 kg Schweiß pro Stunde. Jemand Interesse? Nur 2 Euro - au weia.

So Long,

Dirk 

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neuer Teamsponsor

Ein Jahr, es geht voran!

Da dümpelt der November so vor sich hin. Die Trainingskilometer werden schwerer, der ein oder andere fragt sich nach dem Sinn, aber uns alle eint eins:

Die Sorge um die Antriebselemente, 

welche unter den aktuellen Gegebenheiten einem erhöhten abrasivem Verschleiß unterliegen.

Und dann das: 
WhatsApp-Nachricht von Philip: "Haben Kettenwixe im Boot!!"

Spontane Begeisterung aller Teammitglieder war klar! Heißt dies doch, dass wir die gepeinigten Antriebsstränge unserer Bikes nun mit einem Topprodukt der aktuellen Schmiermittelpalette geschmeidig halten können.
Und (eigentlich unnötig zu erwähnen) freut uns in diesem Zusammenhang am meisten, dass das hiermit verbundene Mehr an Trainingskilometern ein Extradoppelplus für die Vorbereitung der Saison 2016 bedeutet.
Hervorragend, einfach wunderbar!
Da kann der Dezember ja kommen und wir lachen ihm nur freudig mit einem lustigen Reim entgegen:
Matsch und Schnee mir scheißegal
Ich nehm die Wixe ausm Regal!

Wir sagen: "Danke Philip!" und: "Willkommen im Team Kettenwixe!"

Vokkar

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Erstellt von Bornekamp Racingteam