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Bukit Timah Singapur - Jungel Trail vom Feinsten


Jaja, ich arbeite auch, doch selbst in Asien gibt es Wochenende. Dieses verbrachte ich auf dem MTB in Singapur. Singapur? Ist doch n Stadtstaat und man kann da nicht biken - Pustekuchen, kann man sogar hervorragend.

Bereits vor einigen Jahren habe ich hier unliebsame Bekanntschaft mit dem glitschigen Waldboden machen dürfen und war entsprechend gewarnt. Unterwegs war ich diesmal auf einem KTM29 mit defekter Gabel, quasi Rigid. Los gings vom Shop und schnell gemerkt, daß Singapur ja Linksverkehr hat - das war knapp.

Nach 400 m ging es dann in den Trail. Dieser ist super beschildert mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten und 6 km lang. So kann man doch recht abwechslungsreich km sammeln. Längere Steigungen gibt es nicht, es ist eher ein klassischer XC Trail mit ständigem Auf/Ab Wechsel und zu meiner Überraschung zum Teil sehr anspruchsvollen Passagen. Der Untergrund ist feucht, glitschig, zum Teil sandig und felsig wie am Gardasee. Mit meinem Epic hätte es nochmal soviel Spaß gemacht, aber auch so war es einfach der Hammer. Sattgrüne Riesenblätter, echter Dschungel und jede Menge Tiere. Riesige Tausenfüßler, Schmetterlinge und sogar Affen, die hier in den Bäumen wohnen - hammergeil.

In einem Uphill Teilstück habe ich mich dann ziemlich erschrocken, als sich ein großer Ast vor mir als 1,50m langer Waran erwies, der schnell genug das Weite gesucht hat. Ansonsten hätte nur noch der Lizard Hop geholfen.

Konditionell ist der Trail mit dem Stadtparkkurs in HOL zu vergleichen, nur technischer und aufgrund des Klimas deutlich anstrengender. Ich gebe zu, die 33°C und extrem hohe Luftfeuchtigkeit hatte ich unterschätzt. Nach 30 Minuten gab's keine trockene Stelle mehr an mir, die Haut der Hände hatte sich aufgeweicht und erste Blasen bildeten sich - krass.

Schön waren auch die Grillen, die sich so anhörten, als wenn der Reifen Luft verliert, worauf ich am Anfang 2 mal vom Bike gestiegen bin, um den Reifen zu checken - die Mistviecher ;-)


Fazit: Unbeschreiblich, nächstes Mal wieder. Für Details check: http://www.singaporemtb.com/bukit-timah-mtb-trail-aka-beetee/



Dirk

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Bikeracing Indonesia


Salaam aus Jakarta, Indonesien. Momentan sammel ich einiges an Flugmeilen für meinen geschätzten Arbeitgeber, Biken wird da natürlich nicht vernachlässigt. Heute war ich aber eher als Beobachter unterwegs mangels Bike und Information.

Los gings um halb 5 morgens, als mich wummernde Bässe aus dem Bett scheuchten. Ein Blick aus dem 21. Stock des Hotels ließ nichts erahnen, also wieder ab in die Koje. Unruhig hin und her gewälzt, sollten The Prodigy mich vielleicht bis Jakarta verfolgen - Hamburg war ja schon geil.

Um 9 wurde ich dann vom Bass Stakkato aus dem Bett vibriert, leider nicht die Harcore UK Kultkombo aber Indonesischer Hardcore Rap - auch gut.

Also runtergestiefelt zum 500m entfernten Gelände und was sah ich? Eine Mischung aus MTB, Strassenrennen mit Abschlußparty. Zum Abschluß gabs Konzerte und feinste Curries, nicht P. Jentschuras Moppelkotze - da können wir noch was lernen Jungs!

Bikes gecheckt, Carbon gabs mangels Kohle nicht, immerhin Fatbikes, vermutlich für den Monsun, da hier eigentlich alles zu betoniert ist.

Zu guter Letzt noch Trikots gecheckt, feinste Fälschungen von Specialized, Scott und GT. Auch noch Langarm und bei der Stoffqualität verliert man locker 4 kg Schweiß pro Stunde. Jemand Interesse? Nur 2 Euro - au weia.

So Long,

Dirk 

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neuer Teamsponsor

Ein Jahr, es geht voran!

Da dümpelt der November so vor sich hin. Die Trainingskilometer werden schwerer, der ein oder andere fragt sich nach dem Sinn, aber uns alle eint eins:

Die Sorge um die Antriebselemente, 

welche unter den aktuellen Gegebenheiten einem erhöhten abrasivem Verschleiß unterliegen.

Und dann das: 
WhatsApp-Nachricht von Philip: "Haben Kettenwixe im Boot!!"

Spontane Begeisterung aller Teammitglieder war klar! Heißt dies doch, dass wir die gepeinigten Antriebsstränge unserer Bikes nun mit einem Topprodukt der aktuellen Schmiermittelpalette geschmeidig halten können.
Und (eigentlich unnötig zu erwähnen) freut uns in diesem Zusammenhang am meisten, dass das hiermit verbundene Mehr an Trainingskilometern ein Extradoppelplus für die Vorbereitung der Saison 2016 bedeutet.
Hervorragend, einfach wunderbar!
Da kann der Dezember ja kommen und wir lachen ihm nur freudig mit einem lustigen Reim entgegen:
Matsch und Schnee mir scheißegal
Ich nehm die Wixe ausm Regal!

Wir sagen: "Danke Philip!" und: "Willkommen im Team Kettenwixe!"

Vokkar
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Der harte Kern (+Olli Enn, hinter der Kamera)
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Saisonabschluss 2015 / Saisonstart 2016


Das war effektiv: Wir haben wie üblich die Saisaonabschlusstour mit der Saisonstartrunde kombiniert und sind so um eine Tour bei Kackwetter drum rum gekommen. Bleibt noch immer eine Runde und die haben wir gestern gedreht.
Wie geplant ging's über den Ebersnacken, vorbei an Bodoturm und Königszinne und abschließend an der Weser zurück nach Holzminden.
Ebenfalls wie geplant, wurde die Tour für den ein oder anderen schmerzhaft und wie versprochen kamen 50% der Starter am Abfahrtsort an. Der Rest ist dem, beim angeschlagenen Tempo, naturgegebenen Verschleiß zum Opfer gefallen.
Selbstredend haben wir aber vor Verschwinden in der wärmenden Dusche auf das Eintreffen der restlichen Fahrer gewartet und wir konnten uns feuchtfröhlich zur Saisonbesprechung für 2016 im Essighof versammeln, wo streng nach Trainingsplanvorgabe bei Hopfenkaltschale künftige Heldentaten des Teams geplant wurden. 

Das sind im Detail:
- Teilnahme an einem Etappenrennen (Olli und Olaf)
- Teilnahme am NRW-Cup (Jörg und Maxe)
- Teilnahme an der Nutrixxion Trophy (Olli)
- Einzelstarts Rennrad bei 24h Rad am Ring auf dem Nürburgring (Siggi und Vokkar)
- 4er Team MTB 24h Rad am Ring um die Nürburg (Olli, Jörg, Olaf, Maxe)

Zusätzlich haben wir über die künftige Teamzusammensetzung entschieden und einstimmig festgelegt, Niki und Maxi nicht mehr als Teamfahrer zu führen, da ihnen offenbar das Interesse am Team im Verlauf des Jahres abhanden gekommen ist.
Damit ist das Team zum ersten Mal seit der Gründung wieder kleiner geworden. Wir sind aber der Meinung, dass diese Konsolidierung auf aktive Fahrer für alle die bessere Alternative ist und sagen zum Abschied leise "Servus" ;-)

Vokkar
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War wohl nix

Wegen privaten, teaminternen Veränderungen wird aus unserem eigenen Untertagerennen in der Knaufgrube im Breitenstein leider doch nix mehr.
Schade, aber so können wir uns wenigstens auf unsere eigenen Rennteilnahmen und damit unsere Kernkompetenz konzentrieren.

Volker
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BRT goes NYC

Was wäre die Welt ohne Abkürzungen ;-) Beruflich verschlug es mich die letzten 8 Tage nach New York City, der Hauptstadt der bekloppten Fixie Heizer und Fahrradkuriere. Da ließ ich es mir bei bestem Wetter nicht nehmen, mit dem geliehenen Fixie meines Kollegen eine Sightseeing Trainingskombinationrunde zu drehen. Gestartet wurde in Hoboken, auf der Manhattan gegenüberliegenden Seite und führte mich zunächst über die nördlich gelegen George Washington Bridge.
Schon dort traf ich auf zahlreiche Mitstreiter, die auf zum Teil hochwertigsten Material unterwegs waren. Die Racingveranlagung lässt sich so kurz nach Ende der Saison nicht ablegen und so heftete ich mich an die Hinterräder und überholte ständig. In der Bronx, 175. Strasse angelangt, ging es über einige fiese Rampen (ja NYC ist bergig) und zahlreiche rote Ampeln (nein man hält nicht an, nur die Touristen auf den blinkenden Leihbikes) runter zum Hudson, wo ein perfekt ausgebauter Radweg zum umkurven von Skatern, Joggern und Bikern einlud, zweispurig versteht sich. Die Strecke führte mich also über 170 Blocks zum Südzipfel Manhattans, rüber nach Brooklyn und anschließend wieder über die gleiche Strecke zurück. Ich kürzte über das WTC Memorial ab, also quer durch die Stadt. Das führte zu einigen netten Überraschungen, da nun wirklich Trailskills gefragt waren. Die Straßen in Manhattan habens in sich, mit fiesesten Schlaglöchern und Spurrillen, die einen die Plomben aus den Zähnen ballern. Was hätte ich für meine Epic Sänfte gegeben ;-)
Zurück am Startort hatte ich 75 km auf der Uhr, war durchgeschwitzt mangels Bikeklamotten  und voller Respekt vor den Fixie Fahrern, denn das ständige Beschleunigen und Rampen Fahren geht richtig ins Ei.

So long, Dirk

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Erstellt von Bornekamp Racingteam