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Schäferwerk MTB-Marathon am 21.05.2017


Weiter ging's im Rennkalender am letzten Sonntag mit dem Lieblingsrennen im Solling: Dassel Schäferwerk Marathon.

Hervorragende Strecke in Kombination mit liebevollster Organisation machen diese Veranstaltung selbst in einem motivationsschwachen Jahr wie diesem zu einem festen Termin im Rennkalender.

Dieses Jahr kam dann erschwerend noch eine Fehlplanung hinzu, die dazu geführt hat, dass das Rennen eine Woche eher als gedacht stattfand und ich den Sonntag vorher noch mit übelst dicken Beinen gegen die Teamkollegen beim Streckencheck abgestunken bin.
Also war die Vorbereitungswoche eher von Nichtstun geprägt, was bei den klimatischen Bedingungen aber auch nicht wirklich schwer gefallen ist. Diese Bedingungen haben dann auch dazu geführt, dass sich die Strecke in gesättigten humiden Verhältnissen präsentiert hat. Nix unbedingt für Bestzeiten, aber dafür bestens geeignet, um die Spreu vom Weizen in fahrtechnischer Hinsicht zu trennen. Und auch dafür ist ja so ein Rennen immer gedacht.

Doch genug der Vorrede, kommen wir zum Rennverlauf: 
Nach dem Warmfahren mit Trailcheck habe ich die letzten Minuten vor dem Start genutzt, um auf dem Dasseler Sportplatz noch ein paar Runden zu drehen und die übliche Konkurrentenschau inkl. dem ein oder anderen Schwätzchen abzuhalten. Wie immer ist hierbei entscheidend, die letzte Runde nicht zu weit hinaus zu zögern, um nicht zu weit hinten im Startblock zu stehen. Das hat in diesem Jahr leider nicht so optimal geklappt, aber etwas Gedrängel gepaart mit Überholmanövern in der Einführungsrunde ließen mich auf einem für mich angemessenen Platz im vorderen Mittelfeld ins Rennen gehen.

Erfreulich war, dass ich nicht wie sonst üblich bereits am ersten Wiesenanstieg eingegangen bin und weiter vorne im Feld in das Auf und Ab Richtung Hellental gehen konnte. Außerdem erfreulich war, dass ich alle Konkurrenten mit Ambitionen direkt abschüttel konnte. Sowohl Dirk, der auf zwei Runden unterwegs war (siehe auch sein Bericht), als auch Siggi, der's mir ja letzten Sonntag noch amtlich besorgt hatte und Olaf Flechtner, alle warense gleich vom Beginn an wech.

Dafür habe ich mir dann mit Torben Frohns vom DDMC-Dassel einen schönen Schlagabtausch geliefert. Konnte ich in den ersten beiden Runden mit gezielt gesetzten Antritten zum Traileinstieg noch immer Meter gut machen, hat Torben (offensichtlich lernfähig ;) dann in der dritten Runde an der Teufelsrampe die entscheidende Attacke gesetzt, der ich mangels konkurrenzfähigen Gewichts nichts entgegensetzen konnte. Gut in diesem Zusammenhang ist lediglich, dass Torben mit Jahrgang 99 ebenfalls auch nicht in meiner Alterklasse fährt.

Leider tut genau das in diesem Jahr erstmals der Andi Wolff, der dann auch souverän bei den alten Säcken (SEN II) gewonnen hat (Glückwunsch dazu nochmal von hier aus). Immerhin: Er war der einzige der (echten) Senioren, den ich nicht halten konnte und so kam ein zweiter Platz dabei für mich raus. 
Bilder: Teil 1, Teil 2

Fazit: 2. AK, sehr schön und das nach dem ersten in Bad Harzburg: So kann's weitergehen...

Vokkar
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12. Schäferwerk Marathon Dassel, 21.5.2017


Am Sonntag stand mal wieder eines meiner Lieblingsrennen auf dem Plan, Dassel. Warum Lieblingsrennen? Da die Strecke viel Abwechslung bietet und der lange Schlusstrail einfach nur geil ist, etwas technisch und doch flowig und einladend zum ballern. Obwohl ich aufgrund zahlreicher beruflicher Verpflichtungen alles andere als in Topform bin, ließ ich mir das Rennen nicht durch die Lappen gehen und meldete für die CC Strecke.

Nach kurzem Warmfahren mit Olaf, Siggi und Volker ging es mit ca. 120 Fahrern bei idealen Bedingungen auf die Strecke. Das Rennen hätte sicherlich eine bessere Beteiligung verdient!

Der letzte Punch fehlte mir am Sonntag definitiv, das habe ich bereits nach 6 km gemerkt, als Siggi an mir vorbei schoß, doch die Aussicht auf geiles Trailgeballer hielt meine Motivation im Rennen halbwegs hoch.

Einige am Teufelsberg entstandene Lücken konnte ich in den Trails immer wieder zufahren - es lebe die Fahrtechnik und der (fast) jugendliche Leichtsinn ;-)

Runde 2 lief dann ähnlich, mit dem Unterschied, daß die Trails nun noch besser zu fahren waren. Am ende blieb der Spaß, ein geiler Wettbewerb und ein 8. Platz AK und 23. gesamt, was für den aktuellen Zeitaufwand, dem ich imstande bin im Sattel zu verbringen, in Ordnung geht.

Respekt an die restlichen Jungs, die mit einem guten Rennen und Podiums Erfolgen den BRT wieder im besten Licht repräsentierten. Olaf wurde 1. in der AK und 8. gesamt, Volker holte sich den 2. Platz AK über die Langdistanz! (Bericht folgt sicher separat)


Dirk

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Rocky Mountain BIKE Marathon in Willingen am 20.05.2017


Heute startete ich verspätet in die Saison 2017, nachdem ich die ersten Rennen aus verschiedenen Gründen verpasste oder verpassen wollte.

Das hat wohl auch zu einer etwas lässigeren Saisonvorbereitung geführt, aber zunächst hatte ich nur mit dem Wecker zu kämpfen. Das sollte sich aber noch als die leichteste Übung des Tages herausstellen.

Das BRT vertrat ich heute alleine; Jörg hatte noch kurzfristig abgesagt. Um 7:30 Uhr ging es bei etwa 7 Grad an den Start, aber das Wetter war ansonsten sonnig und trocken. Leider regnete es gestern fast den ganzen Tag lang heftig, was sich entsprechend auf die Strecke auswirkte.

Zügig ging es im großen Pulk zunächst hinter dem Führungsfahrzeug bergauf. In der ersten Rennstunde fühlte ich mich eigentlich ganz gut, obwohl ich schon recht schnell feststellte, dass ich heute definitiv nur die kurze Runde fahren möchte. Einen Teil der Strecke fuhr ich zusammen mit Volker K., der aber die Mittelstrecke fuhr! In der 2. Rennhälfte ließen dann aber meine Kräfte deutlich nach und ich musste Tempo raus nehmen. Vor allem am Berg meldete sich die genannte lässige Saisonvorbereitung ebenfalls: was abends süß und lecker war, machte jetzt langsam. Aber was der Körper heute nicht leistete, brachte wenigstens das Bike: endlich keine Panne und sogar sauberes Schalten bis zuletzt, trotz Schlammschlacht.

Ansonsten quälte ich mich die letzten 10 Kilometer echt über die Strecke und war froh nach fast 3 Stunden ins Ziel zu rollen. Unvorstellbar, heute noch die Mittelstrecke oder gar mehr zu bestreiten.

Im Ziel traf ich dann die ehemaligen Teammitglieder Jörg R. und Max. Beide waren wie immer sehr schnell unterwegs und ganz vorne dabei. Glückwunsch! Auch Jörg W. und unser Trainingspartner Jan kamen vorbei, sodass wir noch einen netten Nachmittag auf dem Festival verbrachten.


Fazit:

In acht Tagen ist das nächste Rennen und die Vorbereitung geht weiter, aber definitiv weniger lässig.


Ergebnis:

13. (AK), 108. (gesamt)

Oliver

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TdE Göttingen am 23.04.2017

Mit einigen Kollegen mein erster Renneinsatz 2017. 

Meine zweite TdE nach 2015 verlief weitgehend im Trockenen - für Regen war es zu kalt... Dafür hatten wir zwischenzeitlich erfrischenden Hagel mit leichtem Peeling-Faktor.    

Die 100 Km hatte ich vorher ein paar mal abgefahren, also eigentlich keine Überraschungen. Aber: So ein Rennen ist doch ein ganz anderes Erlebnis - und stellt die Disziplin auf eine harte Probe! Wie immer zu schnell angefangen, ungeduldig gewesen, Körner verballert - naja, nächstes mal mache ich alles anders!! Ehrlich.    

Im Großen Ganzen ging es aber ganz gut, nur die letzten 10 KM auf freiem Feld waren wegen des starken und böigen Gegenwinds sehr unangenehm - glücklicherweise hatte ich diesmal rechtzeitig den Anschluss an eine Gruppe gefunden und musste nicht allein kämpfen. Trotzdem enttäuschend - ohne Rennen hatte ich die Strecke schon schneller bewältigt.   

Naja, am Ende habe ich mich mit 3:27h durchgekämpft, womit ich bei den Wetterbedingungen ganz zufrieden war. Nächstes Jahr steigere ich mich, bestimmt! (Die Hoffnung stirbt zuletzt). 


Olli Enn  

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Das erste Rennen – Tour de Energie Göttingen 45 KM am 23.04.2017


Die Taktik: Möglichst viele Plätze am Anfang aus dem letzten Startblock gut zu machen, große Leute zum Windschatten-fahren zu suchen, an den Bergen anzugreifen und natürlich sturzfrei durchzukommen.


Dies war also das erste Rennen und der Saisonauftakt im Jahr 2017 für mich. Da ich bereits am Samstag alle Sachen gepackt und das Bike verstaut hatte, hieß es für mich pünktlich um 6.00 Uhr: völlig stressfreies Aufstehen, Frühstücken usw… 

Um 7.00 Uhr ging es dann mit meinen Eltern über Holzminden (dort stieß meine Oma dazu) nach Göttingen. Um ca. 8.30 Uhr kamen wir in Göttingen an und fanden zu unserem Glück einen Parkplatz direkt neben der Sparkassen Arena und dem dortigen Start der Tour. Wir holten die Startunterlagen, orientierten uns auf dem Gelände, machten Fotos, bauten das Bike zusammen und brachten die Startnummern an. 

Nun stellte sich für mich die Frage: Wie viele Schichten ich unter das Trikot ziehen sollte. Die Entscheidung mit einem Unterzieh-Shirt und einem Windstopper stellte sich im Nachhinein als goldrichtig heraus.

Da die ersten sich bereits um 10 Uhr im Startblock aufstellten (Start 10.25 Uhr), stellte ich mich direkt in die zweite Reihe nach außen dazu (dort erhoffte ich mir weniger Gedrängel). Zwischendurch kam Sascha aus der Höxteraner RSG Truppe vorbei, um mir nochmals viel Glück zu wünschen. 

Vom Start aus machte ich bereits in einer 3er Gruppe viele Plätze gut, diese löste sich nach einiger Zeit allerdings auf – also hieß es für mich alleine durchkämpfen und von Gruppe zu Gruppe und Windschatten zu Windschatten zu springen. Das Tempo war am Anfang etwas zu schnell, was ich am Hohen Hagen und der dortigen Bergwertung zu spüren bekam. Die Krafteinteilung war aber alles in allem für das erste Rennen nicht schlecht. 

Nach dem Hohen Hagen hieß es für mich größtenteils alleine fahren, da sich dort keine Gruppe über einen längeren Zeitraum mehr fand. Vor der Ziellinie wurde ich dann noch von 2-3 Fahrern überholt, dieses machte mir aber auch nichts mehr aus – denn die Beine brannten bereits seit dem ersten Kilometer.

Nach der Zieleinfahrt fand ich direkt meine Unterstützer wieder – wir warteten nun auf die Siegerehrung. Als diese dann nach langem Gerede endlich begann wurde ich zu meiner Überraschung aufgerufen – ich hatte tatsächlich den dritten Platz in der Klasse U17 gewonnen! 

Nach dem Foto mit allen anderen Drittplazierten und den Glückwünschen ging es für uns wieder zum Auto: Bike verladen, umziehen und nochmals den Moment genießen.

 

Fazit: Tolle Strecke, nette Helfer, super Ergebnis:

3. Platz von 47 Teilnehmern der AK

116. Platz von 1195 Gesamtteilnehmern


Lukas

 

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Erstellt von Bornekamp Racingteam