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doppeltes Treppchen fürs Team :)

Bad Harzburg Protective MTB Marathon am 23.04.2017

Oder: Wie aus „Racing – eher nicht“ doch noch wieder „Racing only“ wurde


Heute also Bad Harzburg, und ich wiederhole mich ungern, deshalb verweise ich nur auf die Einleitung zum Kellerwald Marathon. Und die Wetteraussichten mit 1-3°C und Schneeschauern und einer daraus resultierenden Schwächelphase inkl. Absage von Dirk haben die Entscheidung doch nach Bad Harzburg zu fahren nicht eben leichter gemacht.


Aber kneifen ist für kleine Mädchen (und Dirk) und deshalb sind wir dann eben doch in den Harz aufgebrochen. Allerdings wurde dann bereits beim Anstehen zur Startnummernausgabe klar:

1. Der Wetterbericht hat nicht gelogen

und

2. Das wird kein Rennen in kurz/kurz.


Immerhin: Wer im Winter durchfährt hat wenigstens die richtigen Klamotten für solche Anlässe. Also ging es mit prall gefülltem Starterbeutel zurück zum Teammobil zum üblichen Aufrödeln mit anschließendem Warmfahren. Dabei dann noch Andrea Notroff auf dem Weg zur Bachdurchfahrt begrüßt (Gute Besserung an Markus an dieser Stelle!) und den Einstieg zur ersten Trailrampe gecheckt. Das Ganze schien besser fahrbar als befürchtet (und noch vor 2 Jahren). Also: Ab in die Startaufstellung.


Pünktlichst um 10:00 ging es dann los und weil sowohl Siggi als auch ich in diesem Jahr die Option für die Kurzstrecke gezogen hatten, konnten wir auch bereits ganz vom Anfang weg mit Vollgas in die erste Runde starten. Denn eins ist mal klar: Grundlage für 38 km mit 1.150 hm haben wir in diesem Jahr auf jeden Fall ausreichend in den Beinen. Also Messer zwischen die Zähne und ab die Post.


Die Strecke war dann mit nur wenigen Ausnahmen tatsächlich in Top-Zustand, so dass die erste Runde zügig angegangen werden konnte. Bereits nach der ersten Hälfte hatte sich dabei das Feld soweit sortiert, dass freies Blasen angesagt war und das macht im Harz und gerade in Bad Harzburg ja besonders Spaß.


In der zweiten Runde konnte ich dann dem ein oder anderen Mitstreiter noch das Reifenprofil meines Hinterreifens zeigen. Allerdings ist die Quote von zum Ende hin einknickenden Fahren auf der Kurzstrecke doch deutlich kleiner als bei richtigen MTB-Renndistanzen.

So ging mir die zweite Runde dann recht flott von der Hand bzw. vom Pedal und ich konnte nach 1h 57min 30sek über den Zielstrich rollern.


Noch beim Abrödeln kam auch der Siggi zum Bus gerollert und wir konnten im Anschluss gemeinsam zum Recherchieren der Ergebnisse schlendern und ei verbibbsch (is ja fast in Sachsen-Anhalt ;) ham wir uns doch tatsächlich beide aufs Treppchen gefahren und zack war sie wieder da die Rennmotivation.


Fazit: Hoffentlich reicht die jetzt auch bis Ende Mai zum Dassel Marathon, aber der erste Erste Platz is ja auch mal ganz was Neues für mich.


Ergebnisse:

Vokkar: 1. Platz AK, 24. gesamt

Siggi: 3. Platz AK, 42. gesamt


Vokkar

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Spaß sieht anders aus.

20. Kellerwald Bike Marathon am 09.04.2017

oder: Wird aus "racing only" jetzt "racing maybe"?

Heute also der Saisonauftakt 2017 für Siggi und mich und ich mache keinen Hehl draus: Ich hatte keinen Bock. 

Keinen Bock gestern früh ins Bett zu gehen.
Keinen Bock heute um 4:30 aufzustehen
Keinen Bock 2 Stunden nach Hessen zu gurken und dann
Keinen Bock im Starblock zu zittern, um anschließend
Ohne Bock 4 Stunden die eigentlich sehr schöne Rennstrecke durch den Kellerwald bei Gilserberg bei Bombenwetter zweimal abzufahren.

Derart optimal eingestellt kam es dann auch genau wie befürchtet: Die Motivation blieb aus und kam irgendwie auch gar nicht erst in Schwung. Es war ein lustloses Dahingerolle ohne dass der Biss, den man für die üblicherweise angestrebte Sonntags-Maximalstrapaze benötigt, aufkommen wollte. Die Mitstreiter kamen von hinten, fuhren vorbei und auf und davon und in mir hat sich nix geregt. Dabei waren die Beine nichtmal so schlecht, die Helfer an der Strecke nett und hilfsbereit, die Sonne hat von oben gebrannt und der Staub von unten die Beine schön paniert. Die Trails waren richtig gut, das Material hat gehalten. Alles bestens also, nur der Kopf wollte nicht.

Tststs, wo soll das nur hinführen?
Hoffentlich legt sich das bald mal wieder....

So bleibt nur festzuhalten:
Vokkar: 8. Platz AK, 47. gesamt
Siggi: 18.AK, 109. gesamt

Vokkar
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Warm-Up Marathon Hellental " O. Droste Style am 02.04.2017


"Wer hätt´s gedacht, daß ausgerechnet ich den 2017er Race Blog eröffnen darf. Bis auf Olaf hatte der Rest des Teams sich aus diversen Gründen gegen einen Start entschieden, Siggi, Lukas und Volker ließen es sich aber nicht nehmen, mich in unnachahmlicher, ja fast schon beleidigender Art, den tiefen Wiesenanstieg hinaufzupöbeln - ein Genuß für jeden Verbalmasochisten oder Tourette Anhänger.

Los gings mit ner Aufwärmrunde, auf der Olaf mir seine sehr geile, neue Fox Gabel demonstrierte inkl. neu dazugewonnener Trailskills ;-)Dann ab in der Startblock, gewartet, nett gequatscht, nix vom Sprecher mitbekommen, da HIFI Ausstattung von 1956 und los gings auf komplett neu ausgearbeiteter Strecke. Hier nochmal ein Sonderlob an den DDMC, die in meinen Augen das Niveau und den Fahrspaß mit der neuen Route deutlich gesteigert haben - sehr geil.

Das Rennen begann sehr abwechslungsreich, immer wieder gespickt mit kleineren, tiefen Trails gefolgt von Schotterpassagen. Ab KM5 gings dann mit unserem Altbekannten Uwe Rothermund in gutem Tempo vorwärts, kurz vor Hellental konnte ich mich mit einem weiteren Fahrer absetzen und hoch gings in die Wiese, vorbei am restlichen BRT Pöbel.Danach folgte die größte Neuerung in der Streckenführung. Statt nach dem Trail in Richtung Downhillpark weiterzufahren gings nun per 180° Kehre auf die Dasseler Strecke. Am Teufelsberg hatte Uwe mich wieder gepackt, hatte ihn aber immer im 20-30m Abstand vor mir im Auge. Nach kurzer Bergabpassage folgte ich den 2 Fahrern vor mir durch eine enge Kehre, was sich als fatalen Irrtum herausstellte, als der erste Fahrer mir nach einiger Zeit (laut Strava nach 2km) nämlich fluchend entgegenkam und etwas von "falsch abgebogen" faselte. Also Nose-Wheelie-no-handed-to-foureigthy gezogen und zurück gings. Die freudige Botschaft riefen wir dann auf dem Rückweg den anderen 30-40 Fahrern zu, die alle dem Herdentrieb gefolgt waren, was sich dann kurzfristig für Unbeteiligte nach "Tour de Tourette" angehört haben dürfte.Uwe hatte übrigens die richtige Strecke genommen und wohl schon eine Vermisstenanzeige im Ziel für mich aufgegeben ;-)Naja, ich nahms mit Humor, war trotz Droste Style (Olli verliert gerne die Orientierung) gut unterwegs und es ging schließlich in den langen Dassel-Trail, nur leider bergauf, was sich als sehr Kräfte zehrend herausstellte.

Abschließendes Highlight war dann der gut präparierte Downhillpark inkl. mir bislang unbekannten oberen Teil - super Geil! 3 weitere Fahrer konnte ich hier noch kassieren, so daß am Ende ein 11. Platz AK und 34. gesamt heraussprang, trotz der 4km Odyssee ein guter Auftakt für mich. Olaf beendete das Rennen als 3. AK, Chapeau!


Dirk

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Pampe
Lohn der Mühe
Styler
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Fischteichhölle 2.0 Peine am 23.10.2016

 

Soviel vorab: Bock hab ich nicht gehabt! Mitten im Ruhemonat Oktober war heute das Rennen um und durch die Fischteiche bei Peine angesetzt und schon seit mehr als einer Woche plagte mich massive Motivationslosigkeit. Und dann springt kurzfristig auch noch der Siggi wegen Wochenendarbeit (!) ab. Hätte es diesen Sonntag auch noch durchgeregnet und wäre da nicht ein hochmotivierter Nachwuchsfahrer der ortsansässigen MTB- und Gastronomie-Freunde gewesen, der auf meine Mitnahme angewiesen war, wär’s wohl wieder nix geworden mit mir und der Fischteichhölle.


So aber saß ich am frühen Morgen im Teambus bei niedrigen, einstelligen Temperaturen und bin durch die Dunkelheit gen Peine gerollt. Immerhin: Ganz schön flach in und um Peine. Kommt mir ja entgegen beim aktuellen Kampfgewicht.


Am Abend vorher gab’s dann noch ne Warnmeldung von Teamfahrer Olaf, dass es auf der Rennstrecke die ein oder andere Pfütze geben soll. Durchaus ernst zu nehmen, denn in Verbindung mit dem in Peine üblichen Sandboden ergibt sich eine garstige Mischung, die Antrieb und Bremsen ordentlich zusetzt, so dass sich im Endeffekt Mehrkosten von ca. 1€ pro Renn-km ergeben haben dürften.


Das Wesentliche, also das Rennen, lief dann recht erfreulich ab. Knapp 2 ½ Stunden im roten Bereich mit wechselnden Kontrahenten, mit denen man versucht hat das Leid und den Windschatten möglichst zum eigenen Vorteil zu teilen, ging es durch die Seenlandschaft. Und der Teil am Baggersee war auch recht hübsch angelegt. Eigentlich war es eine sehr lange CX-Runde (auf der Kurzstrecke gab es auch eine extra Cyclocross-Wertung). Pfiffig angelegt war die Wasserdurchfahrt, die in jeder Runde das Rad vom übelsten Dreck wieder befreit hat. So fuhr ich dann frohen Mutes durch die Gegend, hatte ich doch Olaf Flechtner (Lieblingskonkurrent, siehe auch frühere Berichte) bereits zum Ende der ersten Runde überholt und wähnte mich auf Treppchenkurs. Was ich nicht wusste war, dass Olaf auf der Langstrecke unterwegs war und sich daher die Kraft einteilen musste. Nicht so einfach los wurde ich einen Mitfahrer vom Triathlon Team Braunschweig, der das mit dem „eigenen Vorteil“ (s.o.) besser drauf hatte als ich. War aber ganz gut, blieb dadurch doch immer ausreichend Zug auf der Kette. Mental hatte ich mich schon auf einen Zielsprint eingestellt, als im letzten Waldstück ein Rumpeln dicht hinter mir anzeigte, dass ein Fahrfehler des Kollegen mir einen unverhofften Vorteil bescherte. Ein kurzer Kontrollblick nach hinten zeigte, dass Fahrer und Rad noch in der korrekten Vertikalreihenfolge angeordnet waren und so ging ich dann alleine in den Endspurt.


Im Ziel angekommen hieß es dann schnellstmöglich die nassen Sachen loszuwerden, denn obwohl die Sonne inzwischen schien, war es doch noch recht frisch. Also ab zum Bus, umziehen und anschließend das Kuchenbuffet checken. Ich sag mal, hier hat der MTB-Eulenexpress des RSC Wanderlust Peine ganz eindeutig eine Kernkompetenz entwickelt, ich bin nachhaltig beeindruckt, schließlich habe ich auch einen Hang zu gastronomischen Angeboten.


Anschließend dann noch n bisschen rumgequatscht, Fotos geschossen und der Kurzstrecklern zugeschaut (hier war auch Teamfahrer Max am Start), um dann bei der Siegerehrung festzustellen, dass die Mission 3. Platz Sen2 geglückt ist. Sehr gut!


Fotos in bewährter Topqualität von Andrea gibt es hier.


Fazit: Manchmal ist der schwierigste Teil einfach der, den eigenen Arsch hoch zu bekommen.


Ergebnisse:

Max: 1. Platz U19, 15. ges.

Vokkar: 3. Platz Sen2, 11. ges.


Vokkar

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NRW-Cup Finale in Remscheid am 25.09.2016 

oder auch: der Abschluss einer perfekten Saison!


Als ich vor knapp 1 ½ Jahren das erste mal bei einem Mountainbikerennen an den Start ging, hatte ich nicht mal den geringsten Gedanken daran verschwendet einmal in meinem Leben eine so erfolgreiche Saison mit so vielen Siegen hinzulegen. Bereits nach der letzten Saison, quasi meiner Rookie Saison, habe ich gedacht, dass dieser Erfolg nicht mehr zu toppen ist. Dass die diesjährige Saison nochmal alles Überboten hat, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen. Bis zu diesem Wochenende schon in 4 von 4 NRW-Cup Rennen gesiegt und einige andere Siege eingefahren. Zugegebenermaßen und fast schon etwas abgehoben, habe ich tatsächlich nicht den 100 prozentigen Überblick, ob es jetzt 9 oder doch schon 10 Siege in dieser Saison waren. Aber jetzt genug mit dem Selbstlob, anfangen mit dem Bericht Herr Wetzel!


Das Finale in Remscheid hatte für Jörg und mich in diesem Jahr nicht im Ansatz die gleiche Priorität, wie im Jahr zuvor. Beide hatten wir den Sieg in der Gesamtwertung doch schon mit im Gepäck, käme was wolle. Starten war jedoch Pflicht, um die späteren Gewinne abzustauben und sich in Zukunft mit dem gloreichen Titel „XCO NRW-Cup Gesamtsieger der Hobbyfahrer“ rufen zu lassen. Nichtsdestotrotz wollten wir aber nicht dem gesamten Feld hinterher fahren, hatten wir doch den Startplatz in der ersten Reihe, aufgrund des schönen Führungstrikots in den Farben NRW´s. Da konnte man sich ja nicht direkt nach hinten durchreichen lassen. Und ein weiterer Sieg würde mir die Maximalpunktzahl bescheren, was in diesem Jahr niemand anders mehr hätte schaffen können. Der Start war gleich wie im letzten Jahr, direkt am Berg. Ohne vorlaut zu klingen: Perfekt für uns „Leichtgewichte“, zumal Starten nicht gerade zu unseren Schwächen zählt.

Am Start konnte ich dann also wieder die Führung übernehmen (Fun Fact: In jedem der fünf NRW-Cup Rennen hab ich den Start gewonnen, jedoch hab ich nie den Gesamtsieg in einem Rennen geholt!) und es ging in die erste Runde, welche mit ca. 8min/Runde verhältnismäßig kurz war. Ich wartete im ersten Teil noch ab, was das Fahrerfeld hinter mir vor hatte, doch außer vereinzeltes „abtasten“ kam nicht viel. Ich entschied zwei Runden auf Vollgas zu fahren „und dann mal sehen“. Niemand außer Marcel Wittkowski konnte mir folgen. Gerade am technischen Uphill hatte ich Vorteile. Nachdem wir zusammen Runde 2 mit 100% gefahren sind, drosselte ich das Tempo an der Spitze. Nach einer weiteren Runde konnte Marcel das Tempo nicht halten und ließ mich alleine meine Runden drehen. Dies war auch ohne weiteres möglich. Oft hielt ich Ausschau nach der Verfolgergruppe, aber aussichtslos, niemand da. Zum ersten mal reizte mich der Gedanke den Gesamtsieg einzufahren. Ich hielt also das Tempo über die restlichen Runden aufrecht und auch nach 11 Runden konnte niemand mehr zu mir aufschließen, sodass ich als erster die Zielinie überquerte! Einfach unglaublich!!!


Kaum zu glauben, wie ich mich im Vergleich zu den Rennen im letzten Jahr gesteigert habe. Eine weitere Bestätigung, dass sich meine Investitionen lohnen.

Auch in diesem Jahr habe ich wieder gemerkt, dass der NRW-Cup genau das richtige für mich ist. Nächstes Jahr bin ich dann in der U23 Klasse am Start und ich denke nicht, dass ich dort hinter dem Feld her fahren muss. Dafür sorge ich!

Vielleicht ist dann auch im nächsten wieder das ein oder andere Rennen mehr dabei.


Ergebnisse:

Jörg: 1. AK Sen2

Max: 1. AK U19


Fazit:

NRW-Cup, es war schön mit Dir. Doch das war erst der Anfang!


Max

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Fairer Abklatsch nach der Zieldurchfahrt

Race 2 Sky in Boffzen am 17.09.2016

 

Die Tage werden kürzer, die Blätter fallen von den Bäumen und das Wasser wieder vom Himmel, ich gebe mich keinen Illusionen hin: Der Lauf der Zeit fordert seinen Tribut: Es wird Herbst!


Seufz!


Hat uns der Sommer in den letzten Wochen auch noch so sehr verwöhnt, heute war er vorbei! Kleiner Trost am Rande: Endlich wieder im Matsch spielen und es waren ja immerhin gleiche Bedingungen für alle!


Aber beginnen wir am Anfang: Heute morgen ging’s los mit Henri und Mattis im Gepäck auf ins heimatliche Boffzen. Die Fahrzeit von 15 Minuten war schonmal ein erfrischender Unterschied zu dem Ritt nach Plettenberg in der letzten Woche.


Am Grillplatz - dem Nabel unserer kleinen MTB-Welt an diesem Wochenende – angekommen, habe ich dann erstmal die Nachwuchsfahrer warmgefahren und ihnen die Tücken der leicht modifizierten Strecke versucht näher zu bringen. Damit gerade fertig geworden konnte ich sie auch schon mit perfekt aufgewärmter Beinmuskulatur ins Rennen schicken. Glück für die Kids war, dass ihr Rennen noch im Sommer stattfand.


Zu Beginn des 2. Rennens, bei dem unsere inzwischen nicht mehr so ganz geheime Allzweckwaffe Maxe antrat, war der Sommer dann vorbei, es fing leicht an zu regnen und wurde im Verlauf des Rennens immer nasser und leider auch kälter. Das hat den Maxe, ebenso wie seine schwelende Indisponie nur am Rande irritiert, so konnte er hier die 100 Punkte für den Sieg in der AK locker nach Hause holen.


Zu Beginn des 3. Rennens war dann nicht nur der Sommer vorbei, sondern der Herbst im vollen Gang. Heißt auf Deutsch: Warmfahren in Regenjacke und -hose, um endlich den Schüttelfrost loszuwerden und dann im Startblock darauf warten, dass einen der Start-Count-Down vom elendigen Geschlotter endlich erlöst.


Und dann ging’s los in den wassergesättigten Rundkurs und das damit verbundene Gerutsche. 5 Runden à 6 km ließen heute nix anderes zu als Vollgas über die gesamte Distanz. Aus meiner Sicht hocherfreulich dabei war, dass ich die kompletten ersten 4 Runden in Sichtweite von meinem diesjährigen Lieblingsgegner Olaf Flechtner von den MTB-Eulen aus Peine bleiben konnte. Aber geradezu entzückt war ich, als ich ihn bei der letzten Bezwingung der (namensgebenden) Himmelsleiter hinter mir lassen konnte. OK, ich konnte meiner Entzückung am Limit ventilierend nur sehr eingeschränkt Ausdruck verleihen, aber egal, ich war vorbei! 


Jetzt hieß es Ruhe bewahren und nicht überziehen!

Hahaha, sehr guter Witz!

Natürlich NICHT!

Jetzt hieß es alles was der Senioren 3 Körper noch in sich hat, in Vortrieb zu wandeln.

Schmerzen in den Beinen? – Egal!

Brennen in der Lunge? – Egal!

Das Bild verschwimmt vor Augen? – EGALEGALEGAL!!!

Vollgas, war jetzt alles was noch zählte! Schließlich hatte Uwe (Rothermund, Moderator auf dem Start-Ziel-Grillplatz) mehrfach darauf hingewiesen, dass wir uns im Zweikampf um Platz 3 befanden.


Und so kam es, dass sich dieser grandiose Erfolg (die Älteren unter uns erinnern sich) von Schierke wiederholte und ich Olaf hinter mir lassend über die Ziellinie rollern konnte. Der aufmerksame Leser weiß bereits nun: Dritter Platz AK, wie geil! Und das nach einer Serie von 4. Plätzen in Boffzen, die nie abreißen zu wollen schien.


Wie schrieb schon mein Vorbild der schreibenden Zunft Henri Lesewitz: Held am Sonntag!

Das durfte ich heute sein, auch wenn’s „nur“ ein Samstag war, wie schön!


Bilder gibt's hier: Klickerdiklack.

Hier noch die Ergebnisse:

Maxe: 1. AK

Jörg: 1. AK

Vokkar: 3. AK

Mattis: 5. AK

Henri 6. AK

Siggi: 6. AK

 

Fazit:

Die allerletzten Blätter,

sie hängen noch am Baum,

sie sind so müde,

sie sind so braun…

 

Vokkar

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Erstellt von Bornekamp Racingteam