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P-Weg Marathon Plettenberg am 11.09.2016

 

Die Saison neigt sich langsam dem Ende entgegen, aber dieses Wochenende ging’s nochmal auf große (kurze) Fahrt nach Plettenberg ins Sauerland zum inzwischen legendären P-Weg Marathon.


Trotz der vergleichsweise schwierigen Startplatzsicherung, bei der man sich bereits früh im Jahr eine halbe Nacht um die Ohren schlagen muss, um einen der begrenzt vorhandenen Startplätze für sich zu beanspruchen, wurde in diesem Jahr ein halbes Teammeeting aus dem Stollenfest rund um Pasel, Hohenwibbecke, Blemke, Hilfringhausen, Grävinglöh und (selbstverständlich!) auch über den hohen Molmert. Anwesend vom Team waren neben Olli D. und Jörg W. (gebucht für die Mittelstrecke mit 74 km und 2.000 hm) auch Jörg R., Maxe, Jens, Olaf Siggi und ich am Start. Die Letztgenannten aber nur für’s „Kidsrace“ (45 km, 1.200 hm).


Ja, genau, ich für die Kurzstrecke (!), man muss ja auch mal neue Reize setzen, soll ja auch zum Schluss hin nicht langweilig werden die Saison. Aber auch wenn die Anfahrt ins ferne Sauerland 1. an Langeweile kaum zu überbieten war und 2. alles andere als Kurzstrecke, so sollte sich noch zeigen, dass der P-Weg DIE (!) geeignete Veranstaltung ist, um Langeweile aus dem Rennplan zu vertreiben.


Bereits im Startblock wurde zeitig klar, dass hier eine ganze Stadt an einem Strang zieht. Das Rennen selbst ist mit weit über 1.000 Teilnehmern schon vergleichsweise gut besucht, aber an Zuschauern ist noch ein Vielfaches auf den Beinen. Und die schauen nicht nur zu, nein, sie feuern einen förmlich über die Strecke und fackeln dabei ein beeindruckendes Feuerwerk an guter Laune ab. Und das nicht nur in der Stadt und Umgebung, nein, auch mitten im Wald ist Party angesagt! Überall finden sich Gruppen, die anfeuern, pfeifen, trommeln oder mit AC/DC (was sonst ;-) den Berg hoch scheuchen. Und soviel sei verraten: So lasse ich mich wirklich gerne scheuchen. Ein wahres Volksfest, überall an der Strecke. Und da das für mich als Hobbyradler ja eher etwas ungewohnt ist, war ich doch überrascht, wieviel Motivation das gibt.


Das und der späte Start von (fast) ganz hinten im Startblock. Dieser wird in Plettenberg nämlich nach Vorjahresergebnis sortiert. Mangels eines solchen stand ich unter den letzten 10% der Fahrer zusammen mit dem Siggi und so konnten wir nach dem Start-Count-Down noch ein gemütliches Pläuschchen halten und 5 Minuten später dann auch losfahren. Der unvermeidliche Highway to Hell Soundtrack war bei durchfahren des Startbogens gerade verklungen und dann ging es aber los mit Volldampf durchs Feld.


Hei was für ein Spaß! Ganz sicher: Ich jedenfalls habe meinen persönlichen Rekord für die Überholrate gebrochen (= überholte Mitstreiter/Zeiteinheit). Hunderte Hobbyradler konnte ich gleich am ersten Asphaltanstieg hinter mir lassen und - eine völlig neue Erfahrung – auch danach noch gut weiter durchs Feld ziehen. Kein Anflug des sonst üblichen Einbruchs. Jedenfalls nicht im Vergleich zu den direkten Mitfahrern. So ging das die erste Stunde mit viel Schwung durch das Feld, immer begleitet vom Applaus der Zuschauer an der Strecke, der gefühlt natürlich nur mir, mir alleine(!), galt und so konnte ich es mir nicht verkneifen den ein oder anderen Posersprint weit jenseits der anaeroben Schwelle in den sauerländischen Boden zu brennen. Aber es kam ja nicht drauf an, denn eigentlich war ja das ganze Rennen in dieser Distanz ein einziger Sprint.


Bestens gelaunt kam ich dann nach 2 Stunden Nettofahrzeit zurück nach Plettenberg, um im Zielsprint noch einige wenige verbliebene direkte Konkurrenten nieder zu ringen und auf dem Marktplatz das wohlverdiente Finisher-Shirt in (fragwürdigem) Braun entgegenzunehmen.


Fazit: So kann ein Tag also aussehen, leider gilt das nicht für jeden Tag. Und trotz der wirklich blöden Anfahrt kann ich nicht ausschließen das nächste Jahr wieder zu buchen. Auch wenn ich dann wohl weiter vorne im Startblock stehen muss, denn das Ergebnis war dann doch ganz zufriedenstellend für meine Verhältnisse.


Jörg und Maxe haben dagegen (fast) alles in Grund und Boden gefahren und wie inzwischen üblich eine Top-Platzierung erreicht. Die beiden fahren in einer anderen Liga und bringen in Kürze das BRT noch ganz groß raus. Hier die Ergebnisse:


45km:

Maxe: 2. AK, 10. ges.

Jörg R.: 3. AK, 11. ges.

Olaf: 11. AK, 38. ges.

Vokkar: 15. AK, 72. ges.

Jens: 55. AK, 162. ges.

Siggi: 41. AK, 191. ges.


70km:

Jörg W.: 12. AK, 36. ges.

Olli D.: 18. AK, 58. ges.

 

Vokkar

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Große Weserrunde am 03.09.2016

 

Gestern war es wieder so weit: Früh aufstehen, viel radfahren. Das ist sehr kurz zusammengefasst die Große Weserrunde.


Im Detail hieß das gestern: „03:15 der Wecker geht, die Frisur sitzt.“ Völlig orientierungslos die bereitgelegten Sachen zusammengepackt und ohne Frühstück mit dem Bus zu Siggi, um mit diesem zusammen den Tag im Sattel zu verbringen. Noch im Halbschlaf habe ich dann beim Rangieren erstmal mit dem Bus seinen Audi gerammt, super Sache, fing echt spitze an der Tag.


Auf ging’s mit super Laune Richtung Rinteln und gerade noch pünktlich standen wir dann um 5:30 bereit am Startbogen. Los ging’s also mit motivierter und gut orientierter Gruppe Richtung anbrechender Tag. Gerade die gute Orientierung der Gruppe war eine erfreuliche Verbesserung im Vergleich zum letzten Jahr, wo wir in den uns unbekannten Gefilden Rintelns den ein oder anderen Kilometer zu viel gefahren sind. OK, die Weserrunde ist kein Rennen sondern ein Brevet und da kommt es mangels Zeitnahme und Wertung nicht so drauf an, aber im Dunkeln rumirren und den Weg zu suchen ist ein überschaubares Vergnügen. Besonders, wenn man noch ca. 280 km vor sich hat.


So konnten wir also zügig und recht entspannt bis zur ersten Verpflegung am Campingplatz in Bodenwerder die ersten 50 Kilometer abspulen. Da wir das Frühstück etwas ausführlicher gestaltet haben, wir hatten da etwas Nachholbedarf (s.o.), war die schnelle Gruppe schon wieder weg, bevor es für uns weiter ging. Zumindest bei der Orientierung war das nun aber kein Problem mehr, da wir uns nun ja im heimischen Trainingsrevier bewegten.


Auf dem Weg zum nächsten Stopp in Holzminden haben wir dann noch zwei weitere Radler eingesammelt. Leider war deren Bereitschaft zur Arbeit im Wind eher eingeschränkt. Das machte aber nicht viel, denn diese Etappe war mit 25 die kürzeste. In Holzminden angekommen wurden wir empfangen von meiner Frau Petra, was mich sehr gefreut hat. Nach Abstempeln des Carnets und auffüllen der Trinkflasche ging es dann weiter zum Wendepunkt in Hann. Münden. Zunächst hatten wir erneut einen der windscheuen Kollegen wieder am Hinterrad, aber den haben wir dann durch konsequentes Trödeln doch noch in den Wind gestellt und dann mit einem Sprint zur vorausfahrenden Gruppe klassisch abgekocht. Mit dieser Gruppe funktionierte die Zusammenarbeit dann schon viel besser, so dass wir weitere vorausfahrende Gruppen einsammeln konnten und die Gruppe so immer größer wurde und weiterhin gut funktioniert, so dass wir mit verhältnismäßig wenig Aufwand ein durchaus respektables Tempo gehen konnten. So kamen wir bereits kurz nach 11 mit einem Schnitt von 32 km/h am Wendepunkt in Hann. Münden an und haben erstmal lecker Nudeln gegessen und die Vorräte aufgefüllt.


Die nächste Etappe ging dann nach Beverungen zurück und war zunächst geprägt von einer Art Verdauungstempo. So kam es dass wir selber wieder von einer Gruppe aufgesammelt wurden. Das war natürlich prima, denn so hatten wir wieder ausreichend Gelegenheit zum Windschattenfahren. In Beverungen angekommen konnten wir den Kurzstrecklern auf der 200km Runde beim Eisessen zuschauen. Kein Grund also länger zu verweilen, als unbedingt erforderlich um die Flaschen wieder aufzufüllen. Weiter ging’s nach Heinsen, und zwar unspektakulär, und schnell. Problematisch war höchstens der bei bestem Wetter stark frequentierte Radweg, bevölkert mit nicht renntempofesten Wochenenderadlern auf Therapierädern (=Pedelecs). In Heinsen angekommen wurden nach 240 km die Beine dann schon so langsam satt und die Pause kam mehr als gelegen. Also erstmal wieder eine etwas ausgedehntere Pause machen und vor allem mal kurz die Radschuhe von den brennenden Füßen ziehen. Nachdem nach 4 Stück Zuckerkuchen und 2 Becher Kaffee nix mehr rein ging in den Radfahrerkörper ging’s wieder in den Sattel, Wasserflasche natürlich gut gefüllt.


Gerade der letzte Punkt sollte noch von entscheidender Relevanz sein, denn inzwischen war es muckelig warm geworden und wir mussten ja noch durch die Berge Richtung Aerzen. Auf diesem Weg habe ich mich dann auf meinem Leichtbaurad sitzend so wie bisher selten über eine richtig schwere Wasserflasche gefreut.


Irgendwann war aber auch die leer, ebenso wie meine Beine und es waren noch 10 km bis zurück nach Rinteln. Das waren eindeutig die längsten 10 km der gesamten Strecke aber irgendwann auch vorbei. Und so konnten wir heldenhaft wie wir vom BRT nunmal sind nach knapp 10 h Fahrzeit unter dem Jubel der versammelten eingeborenen Bevölkerung erneut den Zielbogen durchfahren, diesmal dann in umgekehrter Richtung. Das hat uns dann so viel Spaß gemacht, dass wir auf dem Parkplatz noch eine Ehrenrunde gedreht haben und die Zieldurchfahrt direkt wiederholt haben.


Was für ein erhebender Moment!


Zum Abschluss haben wir uns dann noch in der Schulküche des Ernestinums mit Kartoffeln und Geschnetzeltem an Hopfenkaltschale verwöhnen lassen und sind noch bei Tageslicht zurück in die Heimat gestartet.


Fazit: Bis zum nächsten Jahr!

 

Vokkar

 

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Endurothon - oder Kampf dem Krampf

Dieses Jahr hat es endlich mal gepasst und ich konnte mich beim Endurothon anmelden. Nach einigem Hin und Her (Volker, die allwissende Müllhalde, hatte mir zu Heavy Short geraten - was an dem Tag die bessere Wahl gewesen wäre) hatte ich mich für die Mitteldistanz von 42 km und 1100 hm entschieden.
Die Vorfreude auf die Hammertrails, die von Volker seit Jahren als erste Sahne beschrieben werden, war riesig und sie sollten mich nicht enttäuschen. Da mir gerade das technische Geläuf liegt, hatte ich mir doch einiges vorgenommen. Leider immer noch auf meine Dämpferwippe wartend, war Siggi so nett, mir sein 26er Epic zu leihen, nebst feudaler SL Laufräder (danke für Dein Vertrauen, Siggi).  Entsprechend gabs schon bei der Anmeldung ungläubige Blicke und Sprüche: "wat, damit willste fahren?" - wie ist man Schierke eigentlich in den Nullerjahren gefahren?
Fakt ist, am Bike lags jedenfalls nicht, doch dazu später.
Morgens also meinen Audi im Grenzbereich durch den Harz gefeuert und schließlich auf dem halb-legalen, eigens vom BRT besetzten Parkplatz, geparkt. Die Gemeinde Schierke ging an diesem Tag leer aus.
Anmelden, Hallo sagen, Dixie Klo checken, Warmfahren und los gings. Schon auf den ersten Metern ging mir die Hitze mächtig unter die Haut und so fand ich mich wie in der Mikrowelle ruck zuck auf Betriebstemperatur. In den Trails gings dann richtig ab, sehr technisch verblockt, sogar mir einigen Überholmöglichkeiten, aber definitiv nix zum Ausruhen. Dann hinauf über die berüchtigte Betonplattenpiste, in einen weiteren Sahnetrail, wieder einige kassiert. Lief ganz gut, nur die Braingabel und meine Zähne klapperten im Grenzbereich ;-)
Erste Runde dann nach 41 Minuten beendet, das Thermometer kletterte weiter auf über 30°C. 2. Runde mit 43 Minuten durchfahren, absolut okay bei der Temperatur und für mich im Soll, da ich grob Siggis Vorjahreszeit als Orientierung genommen hatte von 2:06.
Ende der ersten längeren Steigung meldete sich dann erstmals meine Oberschenkemuskulatur - supi, ich lebe also noch - danke für die Info. Lustig wurde es dann nach dem ersten harten Trail und dem Gegenanstieg. Flupp, sagten sich meine Oberschenkel, wir machen hier den Laden mal eben dicht - klasse. Absteigen und dehnen war angesagt - wie schon bei 2 anderen heißen Rennen in Jahren zuvor hatte ich mir wohl zuwenig Salz zugeführt, was sich nun bitter rächen sollte. Verschiedene Studien empfehlen 1 Messerspitze Kochsalz/500 ml - mir eigentlich bekannt, aber gekonnt ignoriert und somit schmerzhaft abgestraft - Recht so!
Zu Ende bringen wollte ich das Rennen aber doch und so gings nach einiger Zeit weiter, leider etwas einsam, aber immerhin ohne Krämpfe da Halbgas. Die kamen erst an der letzten Zielsteigung wieder, war mir dann aber auch Latte.
Fazit: scheiß Zeit, hammergeile Trails, nächstes Jahr gerne wieder, dann aber mit Salzstangen im Trikot und Leckstein am Lenker


Dirk

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Rumpeldipumpel
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Geschafft
Maxe: 2. Herren
Vokkar 3. Sen2
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Endurothon Schierke am 27.08.2016

 

Wie kommt es, dass einige Radfahrer schneller fahren können als andere?

Hatten sie mehr Zeit zu trainieren?

Haben sie ein besseres Fahrrad?

Besitzen sie die besseren genetischen Voraussetzungen?

Haben sie einfach mehr Glück?

Oder weniger Pannen?


Oder ist das einfach scheißegal und es kommt gar nicht drauf an, wie schnell man fährt, sondern darauf, dass man überhaupt ankommt?


So ist es jedenfalls beim Endurothon in Schierke. Die Teilnahme auf der Heavy Runde ist definitiv eine dieser Prüfungen, bei denen es darum geht den Geist über den Körper triumphieren zu lassen, eine DNF-Quote von rund 30% spricht hier für sich. 

Die Strecke alleine führt den Teilnehmer durch ein Wechselbad der Gefühle.

Alles, wirklich ALLES ist dabei:

  • Entsetzen – „was bitte ist das denn für ein Trail, kann man den auch fahren?
  • Staunen – „oha, amtlich die Steigung, hier soll ich dreimal hoch?
  • Verzweifelung – „wie bitte soll ich das noch ein drittes Mal aushalten?

Aber eben und gerade auch:

  • Grenzenlose Begeisterung – „Whooooohooo, hier will ich unbedingt nochmal runter!
  • Freude - „Ha, du kleine Dreckssteigung, hab ich dich ohne Bodenkontakt bezwungen!
  • Erlösung – „Ich bin im Ziel, ich bin endlich im Ziel!

Gestern kam zu der Strecke aber ein weiterer Gegner hinzu: Das Wetter! Diesmal im ungewöhnlichen Gewand des strahlenden Sonnenscheins. Denkt man bei der Anfahrt im Teammobil noch „hey, super, Sonne scheint! Alles trocken und scheint es auch zu bleiben!“ wurde beim Anstrapsen der Startnummer auf dem sonnenscheinverwöhnten Parkplatz relativ schnell klar, dass es etwas mehr als nur warm werden könnte.


Immerhin zeigte sich die Strecke und hier insbesondere die Hammertrails in allerallerbester Verfassung. Aber spätestens beim ersten Versuch die Betonwand zum Wurmberg hoch zu bezwingen wurde klar, dass die Sonne es heute ernst meint. In den weiteren Runden wurde dann auch klar wie ernst.


Pulsfrequenzen im Maximalbereich dabei einstellige Geschwindigkeitswerte und das bei eigentlich einfachen Wegverhältnissen (=Beton) deuten an, dass die Sonne auf Rücken und im Genick dem Kreislauf eventuell doch die ein oder andere Leistungsspitze abzufordern in der Lage sind.


Derart zermürbt, bin ich bei der zweiten Durchfahrt durchs Start/Ziel-Gelände halb verzweifelt (s.o.) mit den Füssen in den dort fließenden Bach gestiegen, um wenigstens die brennenden Fußsohlen zu kühlen. So gestärkt ging es dann in die alles entscheidende Runde drei und so viel sei verraten: Es wurde die härteste. Allerdings nur bis zur Verpflegung, denn dort konnte ich auf den enteilt vermuteten Olaf Flechtner (Eulenexpress) aufschließen. Er konnte zwar schon seine Weiterfahrt wieder aufnehmen, während ich noch diverse Wasserbecher in Gesicht, Mund und Genick schüttete, aber alleine der kurze Blickkontakt hat uns beiden klar gemacht was als nächstes kommen musste: Olaf war offenbar nicht nur „gar“ sondern bereits „gut durch“ und so war es ein Leichtes, ihn in der nächsten Steigung zu kassieren. 


Das allein hat mir genug Kraft gegeben, um auch das dritte Mal die Betonwand ohne Kontakt zwischen Füßen und Boden zu bezwingen (s.o. Stichwort Freude). Anschließend ein letztes Mal den einmaligen Wurmbergtrail runter rumpeln, dabei noch zwei weitere Fahrer kassiert und vor lauter Freude es dann tatsächlich noch geschafft auf den letzten Metern so zu überziehen, dass die gefürchteten Oberschenkelkrämpfe einsetzten. 


Also alles wie immer in Schierke: Völlig am Ende hinter der Ziellinie stehend sich von Markus Nothrof für die Nachwelt auf Pixeln bannen zu lassen.

Aber: Pure Freude, Erlösung und auch etwas Stolz, denn ich bin wieder angekommen. Und auch wenn’s eigentlich gar nicht so wichtig ist, so ist es doch das I-Tüpfelchen: Nach 2004 zum ersten Mal wieder Platz 3 in der AK in Schierke. Super Gefühl das!


Ergebnisse:

Max: 2. AK und 2. Gesamt Heavy Short (und das obwohl er für die Herren eigentlich noch zu jung ist)

Vokkar: 3. AK und 20. Gesamt – Heavy Track

Philip: 7. AK und Gesamt – Heavy Short

Siggi: 7. AK und 42. Gesamt – Heavy Track

Dirk: 21. AK und 70. Gesamt – Medium Track

Fazit: Mein Dank geht an die Bad Biker aus Werningerode, dafür, dass sie definitiv eins der geilsten MTB-Events in Norddeutschland auf die Beine gestellt haben. Daumen nach ganz hoch!

 

Vokkar

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Erstellt von Bornekamp Racingteam